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Christliche Leich-predigt, von der Ehren-Gedächtnuss der Gerechten, sonderlich frommer, getrewer und gerechter Regenten. Auss den Spruchwörteren Salomonis, Cap. X. Vers. 7 : sambstags den 3. Augusti, in dem Jahr 1661. in der Pfarrkirchen bey St. Leonhard in Basel, bey ... Bestattung des ... Johann-Heinrich Falckners, ... Zunfftmeisters der Statt Basel / in hoch-ansehenlicher und volckreicher Versamblung gehalten durch Lucam Gernlern, H. Schrift D.
Entstehung
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Ehresr-Gedächrnuss

i. Bey Gott.

Frockcr Len-ken Ged'ächk,nuß bleibtbey Gott .Llrl.z.iL.

Lxoc.ri.r7.

r.l'im.r.rr.

veut.;r.;4

ttcb.S.io,

bleibt im Segen bey Gort/ bleibt auch inr Segen beyden Menschen.

(i.) Erstlich will der weise König zu verstehen ge-ben/daß der GerechrenGedächtnustbey GorcindeinGegen seye vnd verbleibe. Er sagt:

1. Des Gerechten Gedächtnuß seye oder bleibe/nemblich bey Gott .

Frommer Leuthen Gedächtniß bleibt bey Gott .Dann es ist für jhm ein Dönckzedel geschrieben fürdie/ so den t^erren förchcen/ vnd an seinen Namengedencken. Dieser Gedenck-Zedul findk sich theils indem Buch des Gebens/ in welches ihre Namen seindeingezeichnet worden / ehe der Welt Grund gelegt ward/daßder HErr ihrer fttzund in der Zeit/ ia biß in Ewig-keit nimmermehr vergessen kan: damrder Grund Got-tes bestehet vcst/vnd hat discn Gtgel/ der tTErrkennet die seinen / nemblich durch ein vnbeweglichevnd immerwährende Erkandmuß. Theils in dem Buchder allwissenden vnd alles regierenden FürsthungGQTres / darinnen alle ihre Werckc aussgeschriebensind.

Nicht zwar die sündlichenWerckvndSchwach-hetten des Fleisches: dann die hat GDit hinder den Ru-cken geworffen/vnd wiltjhrer/ wieerimGnadenbundvrrheissen/nicht mehr gedenck en.

Sondern das Werck ihres Glaubens/ihrer Lie-be/ihres Gehorsams/ ihrer Gedult. Wann schon dasWerck/vnd dessen Verrichtung vorüber/so bleibt dochdie Gedächtnuß desselbigen immer vnd Unveränderlichbey Gott. Es ist alles bey jhm verborgen/ vnd verstglet in seinen Schätzen. Gott i st nicht vnge rechs/

dass