>12
Ehresr-Gedächrnuss
i. Bey Gott.
r.l'im.r.rr.
veut.;r.;4
ttcb.S.io,
bleibt im Segen bey Gort/ bleibt auch inr Segen beyden Menschen.
(i.) Erstlich will der weise König zu verstehen ge-ben/daß der GerechrenGedächtnustbey GorcindeinGegen seye vnd verbleibe. Er sagt:
1. Des Gerechten Gedächtnuß seye oder bleibe/nemblich bey Gott .
Frommer Leuthen Gedächtniß bleibt bey Gott .Dann es ist für jhm ein Dönckzedel geschrieben fürdie/ so den t^erren förchcen/ vnd an seinen Namengedencken. Dieser Gedenck-Zedul findk sich theils indem Buch des Gebens/ in welches ihre Namen seindeingezeichnet worden / ehe der Welt Grund gelegt ward/daßder HErr ihrer fttzund in der Zeit/ ia biß in Ewig-keit nimmermehr vergessen kan: damrder Grund Got-tes bestehet vcst/vnd hat discn Gtgel/ der tTErrkennet die seinen / nemblich durch ein vnbeweglichevnd immerwährende Erkandmuß. Theils in dem Buchder allwissenden vnd alles regierenden FürsthungGQTres / darinnen alle ihre Werckc aussgeschriebensind.
Nicht zwar die sündlichenWerckvndSchwach-hetten des Fleisches: dann die hat GDit hinder den Ru-cken geworffen/vnd wiltjhrer/ wieerimGnadenbundvrrheissen/nicht mehr gedenck en.
Sondern das Werck ihres Glaubens/ihrer Lie-be/ihres Gehorsams/ ihrer Gedult. Wann schon dasWerck/vnd dessen Verrichtung vorüber/so bleibt dochdie Gedächtnuß desselbigen immer vnd Unveränderlichbey Gott. Es ist alles bey jhm verborgen/ vnd verstglet in seinen Schätzen. Gott i st nicht vnge rechs/
dass