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Christliche Leich-predigt: Von Gott-liebender Christen Glückseligkeit, auch in dem Ubelstand : Gehalten den 21. Aug. Ann. 1634. in der Kirchen bey St. Martin. Bey bestattung der ... Salome Sattlerin, des ... Ulrich Burckharten, Burgern und Handelsman in Basel, &c. gewesener Ehelicher Hauss-Frauwen / Durch Johann-Jacob Werenfels, Dienern ermelter Kirchen bey S. Martin
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10|Augſpurg ſolches verkehrt vnd vergiftet Buch wider jhr Ge⸗||

I wiſſen/ nicht wolten noch koͤnten annemmen/ find fie da ſelbſtI bey angedeuter ſtraaff vertrieben worden. Da ſchickte hochge-da chter gefangene Chur fürſt heimblieh nach deſſelben ver trie-. benen Prediger einem/ vnd fragte/ wie es jhm gieng? Gnaͤ-. diger Herz/ antwortet der Prediger/ der Käyſer hat vns vers| jagt/ vnd darneben das gantze Romiſche Reich verbotten: da-|(über giengen dem Churfürſten die Au gen über, daß jhme diethraͤn ober die backen herab trieffeten: Stund auff/ vnd gieng

zum Fen ſter wendet ſich aber bald wider omb/ vnd fragel wei-ter: Hat euch auch der Käyſer den Himmel verbotten? DerPrediger ſagt/ Nein: Ey wolan/ antwortet der Churfürſt/ſo hat es keine noth/ ſeydt nur froͤlich vnd getroſt/ das Reichvnd der Himmel muß vns doch bleiben.

R Alſo ferners ſind den Frommen/ die Kranckheiten des leibs

i geiſtliche Curen vnd Artzneyen der Seelen: alß welche darum̃

[LLC von dem Herzen gezüchtiget werden/ damit ſie nicht3% ſampt der welt verdammet werden.

Die ſchmach vnd verachtung/ iR jhnen ein Laͤyter zur Er-hoͤhung. Daß dieſes iſt& Ottes des Herzen alter gebrauch/daß er die jaͤnige zuvor demuͤtige/ vnd in hen ſtaub lege/ welchter bedacht iſt zu feiner zeit zu erhoͤhen. Es iſt deſſen das eini-ge Exempel Joſephs ein gnuůgſamer vrkundt: Dieſen woltenfeine Bruder mit macht todt haben/ fo vn wahrt war er jhnen/aber(ie mußten jhme endlich zu gnaden kommen/ alß jhme diegantze verwaltung des Königreichs Egypten anvertrauwet

. ward. Da mocht er wol hernaher ſagen zu feinen Brüdern!Cen o, 26: Ihr hattet böfes gedacht wider michz aber GOtt hat| es gedacht zum gůten/ auff daß er thaͤte/ wie es iſt auff. tag/ daß er bey dem Leben erhielte ein groſſesVolck.,

Wann auch endlichen dem Glaͤubigen Menſchen gute

hertz-

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