Betrachtungen anzustellen. Es mag die Verschiedenheit zum Teil darautberuhen, daß der englische Resident seit vier Jahren hier ansässigwar, während die französischen Residenten kaum länger als sechsMonate ihre Stellen innezuhaben scheinen. Herr M. King, der Resident,empfing mich sehr liebenswürdig und bot mir ebenfalls seine Gast-freundschaft an. Ich mußte sie natürlich ablehnen und konnte, als Gastdes Herrn C., meine Pläne nicht weiter mit ihm besprechen und seinenRat erbitten. Später hat mich Herr M. King in großzügiger Weisebeherbergt und unterstützt, so daß ich zeitlebens in Dankbarkeit seinerUnterstützung gedenken werde.
In den folgenden Tagen hatte ich auch die Ehre, den englischenRichter des Kondominiums kennenzulernen, wie auch den Bischofder katholischen Mission. Beide sagten mir ihre Unterstützung zu.
Mit der Bereitstellung meines Gepäcks und unter verschiedenenFestlichkeiten vergingen die Tage bis zur Abfahrt der Regierungsjacht„Gallia“.
Sie war einst ein elegantes Rennboot gewesen. Ihre Formen be-zeugten das immer noch, aber das Innere hatte durch vielfachen Ge-brauch und wohl nur oberflächliche Reinigung viel von seiner Eleganzverloren. Neben den Segeln besaß die „Gallia“ einen hinreichendstarken Motor, um auch gegen widrige Winde Fahrt machen zu können.
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