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nur ein Ganzes wird; und welche nach den verehrungs-würdigen Absichten des Schöpfers nur eine grosse ge-meinschaftliche Angelegenheit hat; daß Tugend, Ge-rechtigkeit und Arbeitsamkeit allgemein seyn. Sie se-hen , mein theuerster Freund! daß dieser Unterricht dasRecht der Natur, die Sittenlehre des Menschen, dasStaatsrecht, die Sittenlehre der Staaten oder die po-litische Oekonomie, die Lehre von den Pflichten derBeherrscher und der Unterthanen und das Völkerrechtm sich fasse. .Ich würde da nicht meine Begriffe alleinvortragen. Ich würde meinen lieben Mitschülern, auchdasjenige zur Erwegung vorlegen was andre über die-selbigen Gegenstände gedacht haben, und in Betrachtungdes Völkerrechtes und der Politik würde ich sie inson-derheit lehren den Unterschied zwischen dem bemerkenwas üblich und dem was den wahren Gesetzen der ewi-gen Gerechtigkeit angemessen ist. Den Schluß diesesphilosophischen Unterrichtes würde die Lehre von derKunst zu leben machen. Ich würde da trachten denJünglingen in einem kurzen Innbegriffe die Grundsätzebeyzubringen nach denen sie sich richten müssen, wennsie ihre grosse Bestimmung wirklich erfüllen wollen. Ichwürde ihnen erstlich ieigen, wie sie ihr Leben zu einem
harmoni-