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Das Ander Theil des Hraͤu-
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ter⸗Buchs
D IACOBI THEODORIBERNER MO NLIANI
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Die Erſte Seckton.Das Erſte Kapitel.
Von den Naͤgleinblumen/ oder Graßblumen.
Groß gefüllt Naͤgleinblumen oder Graßblumen.
I. Caryophyllys maxim
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der Naͤgleinblumen erfunden wer-den/ wie ſolches die Hochgelehrtenund Weitberuͤhmten Herren Pe-) trus Andreas Matthiolus, Dodo-e.. naæus, Lobelius , Carolus Cluſius und andere mehr/ in ihren Kraͤuterblichern und Ob=ſervationibus vermelden/ hat man ſich bey dieſem uneſerm Authore wol zu erſehen/ welcher der elbigen vaſtviel mit groſſem Fleiß zuſam̃en gebracht hat. Es wer»den diefelbigen/ wie Lobelius bejeuget/ in zwey Theilabgetheilet/ alſo daß etliche zahm ſind/ etliche wild.
So viel aber die Form und Geſtalt der Naͤgelein-
blumen anlanget, find die zahme/ wie auch etliche aus
den wilden an Blattern, Stengeln/ Knöͤpfflein
Weiß gefuͤllt Naͤgleinblumen.
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W, Aß viel und mancherley Art B und Wurtzeln einander vaſt gleich; ihre Blaͤtter find
langlecht/ ſpitzig und aſchenfarb/ gleich dem Lauch oderjungen Knoblauch/ wie Lobelius meldet/ etliche auchetwas breiter: aber kuͤrtzer/ doch if das Graß der weiſ-fen allwegen vollkom̃licher und dicker dann der roten/die Stengel ſchieſſen rund in die höhe, find glatt/ wach-ſen Eleng lang/ bißweilen auch laͤnger⸗mit vielen Glei-chen abgetheilet/ je mit zibeyen Blaͤttern umſetzet/ ohnallein die blau Naͤgleinblumen: auf der Spitzen desStengels kommen herfuͤr runde langlechte Knoͤpff-lein/ an ihrer ſpitze etwas zerkerffet/ daraus die ſchoͤ-ne/ liebliche/ wolriechende Naͤgleinblumen mit vierfünff oder ſechs Blaͤttlein herfür ſchlieffen/ mit vielenund mancherley Farben gezieret/ als weiß/ roht/ blan/etlich werden gantz ſchwartz Blutrot/ etlich weiß mit
Hana rotem
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