Buch 
D. Iacobi Theodori Tabernaemontani Neu vollkommen Kräuter-Buch : darinnen uber 3000. Kräuter, mit schönen und kunstlichen Figuren, auch deren Underscheid und Würckung, samt ihren Namen in mancherley Sprachen, beschrieben : Desgleichen auch, wie dieselbige in allerhand Kranckheiten, beyde der Menschen und des Viehs, sollen angewendet und gebraucht werden, angezeigt wird / erstlichen durch Casparum Bauhinum D. und Profess. Basil. mit vielen neuen Figuren, nutzlichen Artzneyen, und anderem, mit sonderem Fleis gebesseret, zum andern durch Hieronymum Bauhinum, D. und Profess. Basil. mit sehr nutzlichen Marginalien, Synonimis, neuen Registeren und anderem vermehrt
Entstehung
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13.

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IV. Wilder Scharlach.Sclarea ſylveſtris.

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A) 88

VII.* Wilder Scharlach oder Salbey.*Horminum ſylveſtre ſalvifol Um.

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dere Geſchlecht mehr darvon man leſen kan in feinenobſervationibus Pannon. lib. 3. cap. 42.;VI. Deren die erſte ein Wurtzel hat ſo Daumensdick/ und auswendig ſchwartz it: Die Stengel viere-cket und haͤrig: Die Blätter breit/ haͤrig runtzelechtig/lerterfft dem gemeinen Scharlach vaſt gleich, jedochnicht fo grau/ noch ſo dines ſtarcken Geruchs. Dielumen fo im Brachmonat ſich erzeigen/ find pur-yurfarb/ nicht viel gröͤſſer dann der Lavandel Blumen/

Das Ander Buch/ Von Kraͤutern.

. V. Weiſſer Scharlach,

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Selare ſyl veſtris fiore albo.

VER BIS:64. ö

fo rings weiß den ſtengel umgeben/ welchen ein kleinerſchwartzlechter Saamen folget..

Die ander iſt ein Art des wilden Scharlachs/ ſo ander vierdten ſtell geſeßet/ deren dann drey unterſchied-liche Gattung..

VII. Das britte wird auch vom Matthiolo beſchrie-

gel/ ſo zweyer Elen hoch: Die Blaͤrter find gröoͤſſer unddicker/ gemeiniglich mit weiſſen Flecken beſprenget:Die Blumen find Vejelbraun/ zu zeiten bleicher/ hatein Saamen wie die andere.VIII. Es beſchreiben auch Lobelius und Bodonæ-

zwo auch dreyElen hoch, vie recket/ und ein wenig haͤrigherfürſchieſſen. Die Blaͤtter ſund bleichgrün/ breit und

auch der Saamen. Das gantze Kraut har ein HonigGeruch/ unt iſt der Stengel kleberechtig/ als wann Ho-nig daran geſtrichen wäre].

Sie wachſen in Gaͤrten und Wieſen/ und auch inWaͤlden/ als das wilde Geſchlecht: blühen im Brach-mon at..

Das erſte waͤchſt von ihm ſelber in Italia/ nichtWeit von Senis: Das letzte waͤchſt gern auf den Ber-gen in Teutſehland, Franckreich und Italia.]

; Von den Namen.

Latein. Horminum, Sclarea, Scarlea, Orvala,Matriſyl va. Gallitrichium und Centrum Galli.II. Horminum ſativum, C. B Horminum, Matth.Ang. Lac. Dod. Ad. Lob. ic.& obſ. Cæſ. Lugd. ſati-vum, Dod. gal. Cæſ. Cam. ſyl. foliis purpureis, Ger.Orminum verum, Geſchort. minus, Lon. II. Hor-minum Sclarea dictũ, C. B. Gallitricum ſativum.Trag. Gallitricum, Dod. gal. Lug.. Ger. Sclarea,Mat. Caſt. Cam:Sclarea hor. Geſ- ap. Sclarea Æthio-pis, Ang. Orminum fat. Fuch. Tur. Cor. in Dioſ-

Horminum& Orminum min. Geſ. hort. Scarlea,

Ad. Lob.ic.& obſ. Orvala, Dod. Caſt. Sideritis He-Jiii iij racles,

vaſt dreyecket und zerkerft: Die Blumen bleichgelb/ wie

k ES gharlachund Scharley heiſt Griechiſch Raptor) 3

VII.

ben ſo ein ſtarcke Wurtze hat, ſtarcke vereckete Sten, Schatlach.

VIitt.

us noch ein beſonder Geſchlecht, welches ein zaſerechte Scharlach.ſchwartz. Wurtzel hat/ aus welcher etlich Stengel fo