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A mans aber Pflaſtersweis überlegt, wehren fie den freſ-gende, ſenden Geſchweren.. ñ So man mit dem ausgetruckten Safft den Leib befan. ſtreiche/ bringet es den Schweiß]
Das XXX. Cap.Von Jvenkraut.
W Es Ivenkrauts find zwey Geſchlecht J. Das
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Int, NN erſte nennet man vam Muſcaram, wegen
AZ feines lieblichen Seruchs, fo ſich dem Biſem
veraleicher, hat eine zaſechte Wurtzel/ daraus
die Stengel erwachſen/ mit vielen kleinen ſpitzigen
Blaͤttlein beſetzt/ oben aus etwas von einander zer ſpal-
D ten: Seine liebliche Blumen kommen aus kleinenHuͤlslein herfuͤr den vorigen bey nahe gleich.
II. Das ander Geſchlecht hat viel zarte/ kleine/ rauheAeſtlein/ auf der Erden weit ausgehreitet/ feine Blaͤt-ter ſeyn langlecht/ gruͤn/ haͤrig und rauh/ etwas zerkerft/eines hitzigen Geſchmacks/ und ſtarcken Geruchs/ be-kont an feinen. Fluͤglen purpurbraune Blumen/dem Cham pit y gleich/ der Saame iſt langlecht undaſchenfarb/ die Wurtzel dick und weiß. Sie waͤchſt auffreyem Feld bey Lauſanne und in Gallia Narbo-nenſi, bluͤhet im Sommer und Herbſt.
Von den Namen.Ds erſte Jvenkraut heiſt auch edel Gamanderlen
AIhenktant.
Das Ander Buch/ Von Kräutern;
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und Feldeypreß. Lateiniſch lva muſcata, ob es ſey
die Chamæapit ys altera, kan man leſen bey EobelioE in feinen obſerv.& ad verſariis. Botrys Chamæ-dryöides, C. B. Cham æcypariſſus& Chamæpit)ysaltera Dioſc. Trag. Chamædrys altera, Matt. Caſt.Lugd. Thal. fœm ina, Dod. gal. Tur. Cæſ. Lugd. Cã-Ger. vera faminz, Fuch. ic. laciniatis foliis, Lob.ic minima, L(ugd. Cha n æhit ys altera, Dod. Ajugavel Chamæpit ys multifidis foliis, Cluſchiſt.]Das ander wird genennt Ivenkraut von Mom—-yelier. Griechiſch A’ vu is Erspa, ſaeãeiniſch Anthyl-is altera, und lya moſcata Mompeliaca. Cha-mæpitys moſcata, foliis ſerratis, C. B. Chamæpi-tys ſpecies Monſpelii, Gef. hort. ſpuria prior, ſiveAnthyllis altera, Dod. altera& major, Cæſ. Iva
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J.
II. Jventraut von Mompelier.lva Muſcata Mompeliaca.e fe. 235 6
Moſcata Monſpelienſium, Ad. Ger. Anthyllis al-
tera, Cluſ. hiſp.& hiſt. Caſt. Lugd. Anthyllis Cha-mæpit y ides minor, Lob. ic.& obſ.]Von der Natur/ Krafft/ und Eigenſchafft
des Jvenkrauts.
D Jewel das Kraut eines hitzigen und ſcharffen
Geſchmacks iſt/ wird es fuͤr warm und trucken ge-halten/ wie das vorige: Und ſo viel ſein Gebrauchanlangt/ kom̃t es mit demmſelbigen auch nemlich mit
der Cham æpity majore, darvon im vorigen Capltel
vermeldet iſt, uͤberein/ dero wegen/ was vom Gebrauchdeſſelbigen Krauts iſt geredt worden, ſoll auch von dies
ſem verſtanden werden.Das XXXI. Cap.Von Rheinblumen.
I. Rheinblume.Stœchas citrina.
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