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Mufz
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der Mitten mit einer dicken breiten Rippen durchzoͤ-gn: Im Sommer aber vebwelcken die Blaͤtter ent-weder von ſich ſelbſt/ oder von groſſet Hitze/ alſo daß fiealleſam̃t abfallen/ und im Herbſt die Rippen bloß undnackend behalten. Seine Fruͤcht ſeyn ſo groß/ als diekleine Citrullen/ und wann ſie zeitigen 7 fo gewinnenfie ein gelblechte Farb/ außwendig mit einer Haut uͤ-ber zogen/ wie die Feigen/ welche ſich mit den Fingernlaͤſt abſtreiffen: Die Frucht habe weder Kern noch(asmen/ und ſo man ſie eſſe/ ſcheine ſie erſtlich ohne Se-ſchmack/ darnach aber je laͤnger je lieblicherMatthiolus meldet/ daß feine Frucht auß Aegyp ten und Syrien gen Venedig bracht werde/ daſelbſtwerden es Muſa genannt..
Von den Namen.Dye Aegyptier ſollen dis Gewaͤchs Maüs nennen.Arabiſch Mus. Von C. Cluſio wird es Pala ge-nennt. Vulgo Mu ſa. Palma humilis longis latisq;foliis, C. B. Muſa, Matt. Dod. gal. Bellon. Gui. Ad;Rauvv. Cæſ. Caſt. Frag. Lugd. Gars cui& Ficus
Mattabanis. Falmæ ſpecies pumila qua Muſas
fert, Geſ. hort. Muſa Sera pionis, Lob. Muſa ſiveß i-cus Indica, Acoſtæ, Lugd. ap. Engliſch Adamsapple]Von der Natur/ Krafft und Eigenſchafftdieſes Krauts.* ES ſchreibet Sera pio von dieſem Kraut/ wie Mat thiolus meldet/ daß es warm und feucht ſeye im er-ſten Grad.
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O Facodi Theohori Tabernaemontant/
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Das L XXX. Cap.Von Lungenblumen.
TA S beſchreibet Lobelius diß Kraut Fürkleh/ aniſſ& und ſaget/ daß es Blaͤtter habe wie die Models menO getr außgenommen daß die Blaͤtter kleinetund ſchmaͤler ſeyn/ we auch feine Stengel/ ſeine Blu-men ſeynd den Blumen der Moͤdelgeer gleich/ dochgroͤſſer und von Farben blaubraun Seine Wurtelſeyn lang/ ſchmal und dünn/ faſt wie die weile Nieß-wurtz/ eines ſehr bittern Geſchmacks/ waͤchſt auff un-gebauten Orten. RVon den Namen.Eungenblumlein wird genennt Pbneumonante, Alldere nennen es Violam Calathianam. IGentianapaluſtris anguſtifolia; C. Be Gentiana minima;Mat. Caſt.deſ.anguſtifolia, vel 4. Cluſ. pan.& hiſt.·Calathiana viola in pratis udis; Dod. gal. Lugd.Calathiana viola autumnalis, Geſchort. Pneumo-nanthe, Lob. ob. Ger. Cruciata ſiveGentiana mini-ma& Campa nula pratenſis; Lugd. Sf ein Geſchlecht det Entz an: Engliſch Calanthian Violet]Von der Natur/ Krafft und Eigenſchafftder Lungenbluͤmlein.DJ Kraut iſt warmer und truckner Natut/ ines>(ehr bittern Geſchmacks.Innerlicher Gebrauch.DJ Kraut mit der Wurtzel in Hönigtaſſeek g
ſotten/ und davon getruncken/ reiniget die Bruſt, rie
zertheilet den groben Schleim darinnen/ und machet Callaußtherffen. Iſt alſo gut den Sungenfüchtigen/ dahet i lies auch den Namen hat: dienet den jenigen fo ſtcligs e hhuſten/ teichen und einen ſchtweren Athem haben. Aufgleiche weiß genutzet/ thut es auff die Verſtopffung det e eLeber/ es Miltzes/ und der Mutter Iſt derowegen gut n.
wider die Geelſucht/ und die verſtandene Frauen eit. Bim
Dieweil es auch ſehr bitter iſt/ toͤbtet es die Wurm imLeib. Man ſagt/ daß es gleiche Krafft und Tugendt
habe/ wie die Entzian oder Modelgeer. Safe’
Innerlicher Gebrauch.Harn tea ie. ES ſchre gen die Medici, daß/ fo man der FruchtSnkeufch- zu viel eſſe/ beſchedige fie den Magen/ und verſto-rechen pffe die Leber: Dargegen aber erweiche fie den Leibder Brüſt, treibe den Harn und reitze zur Unkeuſchheit: SinsIle und dere auch die Sebreffen der Bruſt, der Lungen und derNieren. Sie wird aber in Teutſchland gar nichtoder ſelten gebraucht/ dieweil ſie nicht zuuͤberkom men if,