Buch 
D. Iacobi Theodori Tabernaemontani Neu vollkommen Kräuter-Buch : darinnen uber 3000. Kräuter, mit schönen und kunstlichen Figuren, auch deren Underscheid und Würckung, samt ihren Namen in mancherley Sprachen, beschrieben : Desgleichen auch, wie dieselbige in allerhand Kranckheiten, beyde der Menschen und des Viehs, sollen angewendet und gebraucht werden, angezeigt wird / erstlichen durch Casparum Bauhinum D. und Profess. Basil. mit vielen neuen Figuren, nutzlichen Artzneyen, und anderem, mit sonderem Fleis gebesseret, zum andern durch Hieronymum Bauhinum, D. und Profess. Basil. mit sehr nutzlichen Marginalien, Synonimis, neuen Registeren und anderem vermehrt
Entstehung
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D. Jacobi Theodor Tabernaemontant/

1II. Schwartz Pappelbaum.Populus nigra .

Mar1592A Zufaͤll des half zu wenden. Seyn gut wider die mund FZufall des faul und andere Geſchwaͤr deſſelbigen mehr/ mit Weg»

. He faule. richwaſſer/ Sraunellenwaſſer oder Gerſtenwaſſer vers. NT 4 f.| miſcht/ und den Half oder den Mund darmit außge⸗ G NZ 35 Dor.

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Erndzeit umgrabe man die Wurzel des Maulbeer-baums/ und verwunde ſie/ alsdann flieſſe ein Safftdaraus, welcher des andern Tags zuſammen lauffe/ahuwehe. welcher wider die Schmertzen der Zaͤhn kraͤfftig guteihwulf ſey/vertreib die Geſchwuͤlſt/ und treibe durch den Stul-

*. A.* 8. A 32 Jſchwenckt. Dio ſcorides ſchreibet/ im Sommer in der,j wer 2 DISS ZnSs; AN 8 8. hh;

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gang.Der rohe Safft auß den Maulbeeren getruckt/ ifgut wider die Braͤune und das Halßwehe.[Bon Maulbeerenwaſſer.3. Auß den Maulbeeren die nicht gar zeitig ſind/ wirdines SS ein Waſſer gebrenne/ welches allen zaͤhen SchleimHihiger Dis und Koder/ſo um die Bruſt verſamlet/ erweichet/ ver-. treibet innerliche Geſchwaͤr/ heilt den hitzigen Huſten.Verſehrter Iſt ein gut Halßwaſſer zu dem boͤſen verſehrtenHals. und verſchwollenen Halß und verwundten Kaͤlen.

Graͤune.

neuen In die Augen gethan/ macht dieſelbige klar!Das XXXVII. Gap.Von Pappelbaum.

II. Weiß Pappelbaum.Populus alba. e, ,.

2N

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S werden uns allhier vier Geſchlecht der Pap-

pelbaͤum vorgeſtelt. Das(I.) Geſchlecht wird KE CAT geneiit weiß Pappelbaum/ welches Wurkeloben auff dem Erdreich außgeſpreitet ligen/und gar nicht tieff in das Land wachſen/ der Stamm. wůuͤchſt geſchwind in die höͤhe/ oben mit viel Aeſten beſe-. tzet/ mit einer weiſſen/ glatten Rinden bekleidet/ das. Holtz iſt weiß/ welches ſich bald und leichtlich ſpalten

1.Weiß Days:velhaum.

IT, Der ſchwarte Pappelbaum waͤchſt bißwellen nhoͤher dann der weiſſe/ auch mit mehr Aeſten beſete/ Cmder Stamm iſt gememiglich dicker hat ein glatte Rin, hain

laͤſt. Die blaͤtter ſeyn ecket/ breit und zerkerffet/ demWeinraͤbenlaub gleich/ außgenom̃en/ daß fie viel klei-ner ſeyn/ oben glatt und grün/ unden aber weiß undwollecht: An den Zweigen wachſen langlechte undwollichte Zapffen/ ſo in der erſt purpurbraun ſeyn: DerBaum wird leichtlich von dem Wind umgeworffen/dieweil dit Wurtzel nicht tieff in der Erden ſtecken.

de/das Holtz iſt hart, gelblecht und nit ſo weiß als dasvorige/ ſaſt ſich auch ſchwerlich zerſpolten/ feine Blaͤ-ter ſeyn nicht ecket/ſondern breit und ſpitzig, rings um,her ein wenig zerkerffet/ von Farben grün und glatt/welche an langen fielen hangen: An dieſem.wachſen auch lan glechte Zapffen/ nach welchen.