D. Jacobi Theodor Tabernaemontant/
Mar1592A Zufaͤll des half zu wenden. Seyn gut wider die mund ⸗ FZufall des faul und andere Geſchwaͤr deſſelbigen mehr/ mit Weg»
. He faule. richwaſſer/ Sraunellenwaſſer oder Gerſtenwaſſer vers. NT 4 f.| miſcht/ und den Half oder den Mund darmit außge⸗ G NZ 35 Dor.
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Erndzeit umgrabe man die Wurzel des Maulbeer-baums/ und verwunde ſie/ alsdann flieſſe ein Safftdaraus, welcher des andern Tags zuſammen lauffe/ahuwehe. welcher wider die Schmertzen der Zaͤhn kraͤfftig guteihwulf ſey/vertreib die Geſchwuͤlſt/ und treibe durch den Stul-
*. A.* 8. A 32 Jſchwenckt. Dio ſcorides ſchreibet/ im Sommer in der,j wer— 2— DISS ZnSs; AN 8 8. hh;
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gang.Der rohe Safft auß den Maulbeeren getruckt/ ifgut wider die Braͤune und das Halßwehe.[Bon Maulbeerenwaſſer.3. Auß den Maulbeeren die nicht gar zeitig ſind/ wirdines SS ein Waſſer gebrenne/ welches allen zaͤhen SchleimHihiger Dis und Koder/ſo um die Bruſt verſamlet/ erweichet/ ver-. treibet innerliche Geſchwaͤr/ heilt den hitzigen Huſten.Verſehrter ¶ Iſt ein gut Halßwaſſer zu dem boͤſen verſehrtenHals. und verſchwollenen Halß und verwundten Kaͤlen.
Graͤune.
neuen In die Augen gethan/ macht dieſelbige klar!Das XXXVII. Gap.Von Pappelbaum.
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S werden uns allhier vier Geſchlecht der Pap-
pelbaͤum vorgeſtelt. Das(I.) Geſchlecht wird KE CAT geneiit weiß Pappelbaum/ welches Wurkeloben auff dem Erdreich außgeſpreitet ligen/und gar nicht tieff in das Land wachſen/ der Stamm. wůuͤchſt geſchwind in die höͤhe/ oben mit viel Aeſten beſe-. tzet/ mit einer weiſſen/ glatten Rinden bekleidet/ das. Holtz iſt weiß/ welches ſich bald und leichtlich ſpalten
1.Weiß Days:velhaum.
IT, Der ſchwarte Pappelbaum waͤchſt bißwellen nhoͤher dann der weiſſe/ auch mit mehr Aeſten beſete/ Cmder Stamm iſt gememiglich dicker hat ein glatte Rin, hain
laͤſt. Die blaͤtter ſeyn ecket/ breit und zerkerffet/ demWeinraͤbenlaub gleich/ außgenom̃en/ daß fie viel klei-ner ſeyn/ oben glatt und grün/ unden aber weiß undwollecht: An den Zweigen wachſen langlechte undwollichte Zapffen/ ſo in der erſt purpurbraun ſeyn: DerBaum wird leichtlich von dem Wind umgeworffen/dieweil dit Wurtzel nicht tieff in der Erden ſtecken.
de/das Holtz iſt hart, gelblecht und nit ſo weiß als dasvorige/ ſaſt ſich auch ſchwerlich zerſpolten/ feine Blaͤ-ter ſeyn nicht ecket/ſondern breit und ſpitzig, rings um,her ein wenig zerkerffet/ von Farben grün und glatt/welche an langen fielen hangen: An dieſem.wachſen auch lan glechte Zapffen/ nach welchen.