Das Dritte Buch/ Bon Kräutern,A EffenbaumttUlmus II..ö.. nen,,, H 37 79,.
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Boͤhmiſch Gilin. II.& II. Ulmus campeltris&Theophr. C. B. Ulmus, Trag. Matt. Dod. Bellon-Lac. Tur. Cord. in Dioſc.& hiſt. Geſchor. Lon. Ad.Lob. obſ.& icon. Cæſ. Lugd. Cam. Cluſ.hiſt. Ulm ?in planis pro veniens, Ang. Il. Ulmus montana,C. Bz. latifolia, Trag. Ger. montana, Mat. Ang. Caſt.Ulmi alterum genus, Cordãn Dioſc. Cæſ.]Von der Natur/ Krafft und Eigenſchafftdes Ruſtbaums.;Dy Blaͤtter und Rinden des Ruſtbaums ſollen
etwas warmer Natur ſeyn/ und ein Krafft haben
D zu fäubernm, ö ö6 Innerlicher Gebrauch.Das Laub dieſes Baums/ ſo es noch jung und zartiſt/ nag zur Speiß gebraucht werden.]
Eͤlein. Dodonæus ſagt/ wann man einer Uns ſchwer der
Augtreibem aäͤuſſerſten Rinden mit Wein oder Waſſer trincke/ ſotreibe fie den groben Schleim durch den Stulgangaus.. N.
bite u Go jemands Eyter aushuſtet ein köſtliche Arkney:
hin. Nim̃ die Ruſtblaͤtter/ Pfefferkoͤrner/ jedes gleich viel?zerſtoß es mit warmen Mal vaſier.]
Euſſerlicher Gebrauch.
DIS Blaͤtter/ Rinden und Zweige machen dickE werden nutzlich zu den Wunden gebrauchet/ dannWunden. ſie hefften die Wunden und ziehen zuſammen.
Wer einen Beinbruch hat/ der ſiede das Holtz/ dasLaub/ die Rinden oder Wurtzel in Waſſer/ und baͤheden Beinbruch damit/ ſo machet es wieder zuſammenwachſen. Hilfft auch wider die harten Knollen derGlieder und den Krampff/ damit gebaͤhet.zin perlen. Die aͤuſſerſten Rinden zerſtoſſen/ mit Saltzwaſſer
zwiſchen den Haͤnden zerknitſchet/ und wie ein Teig aufden Schmertzen des Zipperleins geleget/ hilfft.—Ielhwelle, Die Blaͤtter zerſtoſſen/ mit Waſſer beſprenget/ aufnazi. die geſchwollene Füß geleget heilet.H Die Blaͤtter zerſtoſſen und mit Eſſig angeſtrichen/heilen den un ſaubern Grind.|[So man den Baum zerſpaltet/ fleußt aus dem
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F Marck ein Feuchtigkeit/ dieſelbige auf das Haubt ge⸗ Paar mach-
ſtrichen/ machet has Haar wachſen/ und bewahret es ſen machen.fuͤr ausfallen.
Solches thut auch die innerſte Rinden/ fo man fielang in Waſſer ſiedet/ und mit der Feißte/ fo auf derBrühe ſchwimmet/ die kahle Ort beſtreicht.
Das Hartz ſo von dem zerhackten Stamm fleußt/iſt gut tit er die Geſchwulſt und Beulen.]
Ven dem Safft und feinem euſſerlichen
Gebrauch.MN In pflegt im Junio den Saſſt zu ſammlen/ wel-* her in den Knoͤpfflein gefunden wird/ und zumGebrauch behalten.Wer einen Weydbruch am Gemacht hat/ dem ſoll
Geſch walt
man leine Tůchlein in dicfem Safft netzen/ und über. Wein heuck
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legen/ darnach wol zubinden/ fo wird es wiederum beſ-
fer. Etliche rithmen dieſen Safft hoch/ die friſcheWunden damit zu heilen/ noch viel kraͤfftiger ſoll ſeyn
das Del daraus diſtilliert Das Angeſicht darmit Schön An
beſtrichen/ ſoll es ſchoͤn und klar machen. gelicht HkDas X XX IX: Cap.Von Erlenbaum.Erlenbaum.
Alnus. t. 782
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Q Er Erlenbaum waͤchſt auch hoch in die Hoͤ⸗ Cefenßin.k
Ihe/ feine Blaͤrter vergleichen ſich tt was demBirnlaub/ ausgenommen/ daß fie groͤſſerund ſteiffer ſeyn/ und etwas klebricht anzu-
greiffen/ an den Aeſten wachſen langlechte Stielein/
daran die Knoͤſpen hangen/ mit vielen Schuppen zu
ſammen geſetzt/ invendig haben fie einen ſchwartzgelben
Saamen. Die Rinde des Baums iſt auswendigſchwartzlecht/ inwendig rotlecht/ wird viel von denSchwartzfaͤrbern/ und Schuhmachern gebraucht/ſchwartz damit zu färben. Das Holtz iſt auſſerhalb demWaſſer gar weich/ on Farben totlecht: Aber im Waſ ⸗·fer ſoll ͤes nimmermehr verderben/ ſondern veſt/ ſtarckund gleich als ſteinig werden/ daher auch die Venedi-ger erſtlich den Grund mit dieſem Holtz im Meer legenſollen/ darauf fie hernaher ihre Baͤn ſetzen..Ssg8gg8gg ütz Von
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