Buch 
D. Iacobi Theodori Tabernaemontani Neu vollkommen Kräuter-Buch : darinnen uber 3000. Kräuter, mit schönen und kunstlichen Figuren, auch deren Underscheid und Würckung, samt ihren Namen in mancherley Sprachen, beschrieben : Desgleichen auch, wie dieselbige in allerhand Kranckheiten, beyde der Menschen und des Viehs, sollen angewendet und gebraucht werden, angezeigt wird / erstlichen durch Casparum Bauhinum D. und Profess. Basil. mit vielen neuen Figuren, nutzlichen Artzneyen, und anderem, mit sonderem Fleis gebesseret, zum andern durch Hieronymum Bauhinum, D. und Profess. Basil. mit sehr nutzlichen Marginalien, Synonimis, neuen Registeren und anderem vermehrt
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Das Dritte Buch/ Bon Kräutern,A EffenbaumttUlmus II..ö.. nen,,, H 37 79,.

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Boͤhmiſch Gilin. II.& II. Ulmus campeltris&Theophr. C. B. Ulmus, Trag. Matt. Dod. Bellon-Lac. Tur. Cord. in Dioſc.& hiſt. Geſchor. Lon. Ad.Lob. obſ.& icon. Cæſ. Lugd. Cam. Cluſ.hiſt. Ulm ?in planis pro veniens, Ang. Il. Ulmus montana,C. Bz. latifolia, Trag. Ger. montana, Mat. Ang. Caſt.Ulmi alterum genus, Cordãn Dioſc. Cæſ.]Von der Natur/ Krafft und Eigenſchafftdes Ruſtbaums.;Dy Blaͤtter und Rinden des Ruſtbaums ſollen

etwas warmer Natur ſeyn/ und ein Krafft haben

D zu fäubernm, ö ö6 Innerlicher Gebrauch.Das Laub dieſes Baums/ ſo es noch jung und zartiſt/ nag zur Speiß gebraucht werden.]

Eͤlein. Dodonæus ſagt/ wann man einer Uns ſchwer der

Augtreibem aäͤuſſerſten Rinden mit Wein oder Waſſer trincke/ ſotreibe fie den groben Schleim durch den Stulgangaus.. N.

bite u Go jemands Eyter aushuſtet ein köſtliche Arkney:

hin. Nim̃ die Ruſtblaͤtter/ Pfefferkoͤrner/ jedes gleich viel?zerſtoß es mit warmen Mal vaſier.]

Euſſerlicher Gebrauch.

DIS Blaͤtter/ Rinden und Zweige machen dickE werden nutzlich zu den Wunden gebrauchet/ dannWunden. ſie hefften die Wunden und ziehen zuſammen.

Wer einen Beinbruch hat/ der ſiede das Holtz/ dasLaub/ die Rinden oder Wurtzel in Waſſer/ und baͤheden Beinbruch damit/ ſo machet es wieder zuſammenwachſen. Hilfft auch wider die harten Knollen derGlieder und den Krampff/ damit gebaͤhet.zin perlen. Die aͤuſſerſten Rinden zerſtoſſen/ mit Saltzwaſſer

zwiſchen den Haͤnden zerknitſchet/ und wie ein Teig aufden Schmertzen des Zipperleins geleget/ hilfft.Ielhwelle, Die Blaͤtter zerſtoſſen/ mit Waſſer beſprenget/ aufnazi. die geſchwollene Füß geleget heilet.H Die Blaͤtter zerſtoſſen und mit Eſſig angeſtrichen/heilen den un ſaubern Grind.|[So man den Baum zerſpaltet/ fleußt aus dem

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F Marck ein Feuchtigkeit/ dieſelbige auf das Haubt ge⸗ Paar mach-

ſtrichen/ machet has Haar wachſen/ und bewahret es ſen machen.fuͤr ausfallen.

Solches thut auch die innerſte Rinden/ fo man fielang in Waſſer ſiedet/ und mit der Feißte/ fo auf derBrühe ſchwimmet/ die kahle Ort beſtreicht.

Das Hartz ſo von dem zerhackten Stamm fleußt/iſt gut tit er die Geſchwulſt und Beulen.]

Ven dem Safft und feinem euſſerlichen

Gebrauch.MN In pflegt im Junio den Saſſt zu ſammlen/ wel-* her in den Knoͤpfflein gefunden wird/ und zumGebrauch behalten.Wer einen Weydbruch am Gemacht hat/ dem ſoll

Geſch walt

man leine Tůchlein in dicfem Safft netzen/ und über. Wein heuck

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legen/ darnach wol zubinden/ fo wird es wiederum beſ-

fer. Etliche rithmen dieſen Safft hoch/ die friſcheWunden damit zu heilen/ noch viel kraͤfftiger ſoll ſeyn

das Del daraus diſtilliert Das Angeſicht darmit Schön An

beſtrichen/ ſoll es ſchoͤn und klar machen. gelicht HkDas X XX IX: Cap.Von Erlenbaum.Erlenbaum.

Alnus. t. 782

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Q Er Erlenbaum waͤchſt auch hoch in die Hoͤ⸗ Cefenßin.k

Ihe/ feine Blaͤrter vergleichen ſich tt was demBirnlaub/ ausgenommen/ daß fie groͤſſerund ſteiffer ſeyn/ und etwas klebricht anzu-

greiffen/ an den Aeſten wachſen langlechte Stielein/

daran die Knoͤſpen hangen/ mit vielen Schuppen zu

ſammen geſetzt/ invendig haben fie einen ſchwartzgelben

Saamen. Die Rinde des Baums iſt auswendigſchwartzlecht/ inwendig rotlecht/ wird viel von denSchwartzfaͤrbern/ und Schuhmachern gebraucht/ſchwartz damit zu färben. Das Holtz iſt auſſerhalb demWaſſer gar weich/ on Farben totlecht: Aber im Waſ ⸗·fer ſoll ͤes nimmermehr verderben/ ſondern veſt/ ſtarckund gleich als ſteinig werden/ daher auch die Venedi-ger erſtlich den Grund mit dieſem Holtz im Meer legenſollen/ darauf fie hernaher ihre Baͤn ſetzen..Ssg8gg8gg ütz Von

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