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Christliche
r-iok.;:-. mein Heyland IEsus Christus erscheinen wird,daß ich Ihme gleich seyn werde, denn ich wer-de Ihne sehen, wie Er ist. Daher wird der wah-re Glaube m der Heil. Schrift, eine Überredung,Versicherung, Freudigkeit genennet, und welchesNebr. n: I. den meisten Nachdruck hat: eine gewisse Zuver-sicht des, das man hoffet, und nicht zweifelnan dem, das man nicht sihet. Dieweil wir neu-lich die Dinge, die wir hoffen, nicht nur unsermVerstand, durch einen vesten Beyfall, sondern auchdem Hertzen durch eine gewisse Zuversicht, als ge-genwärtig fürstellen.
Ohne solche Vergwisserung des Hertzens wäreder Glaube ein schwacher Schild, und nicht tüchtiguns wider die Anfälle und feurige Pfeile des Sa-tans zu schützen. Ohne diese Vergwisserung könn-ten wir schlechte Hoffnung Habei:, die böse und im4- Argen ligende Welt zu überwinden, denn unserGlaube ist der Sieg, der die Welt überwin-det. Ohne solche gewisse Zuversicht hätten wir kei-nen Trost in den Mühseligkeiten dieses Lebens; kei-ne Tapfferkcit in dem geistlichen Kampf, welchen wirzu bestehen haben ; keinen Eyfer in den: Fleiß derGottseligkeit; keine wahre Danckbarkeit gegen GOtt;noch ein kindliches Vertrauen in dem Geben. Dennwo solche Zuversicht des Hertzens nicht ist, da ist
Zweifel,
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