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Leich-Predigt.
cher niemalen zugeben wird, daß sie durch einigenGewalt der Feinden des Rechts derselben beraubetwerden. Und wie derjenige, der ein anvertrautesGut in Verwahrung hat, die Beylage, nach Ver-messung einiger Zeit, dem Besitzer oder Eigenthmn-mer getreulich und ohnversehret wieder zustellet: al-so wird auch GOtt, unser getreue Vatter, dermal-eins einem jeden Gläubigen, alle Herrlichkeit, Freu-de und Seligkeit, welche wir seiner Güte und Treuehinterleget haben, durch die Hand seines fürgelteb-ten Sohnes zukommen lassen, ja uns in Ihme nochvielmehr fthencken, als wir je gedacht und verhoffethätten.
Und das ist es auch, was der Apostel mit sogewisser Zuversicht des Hertzens von GOtt glaubet:daß Er ihme könne seine Beylage bewahren.Er will sagen, GOtt seye ftarck genug darzu, Erhabe die Macht und Krafft ihme seine Beylage zuerhalten. Denn wenn uns einer schon helffen undGutes thun wolle, und er aber zu schwach ist, sol-ches zu vollbringen, so haben wir von seiner Treuewenig Trost. Bey GOtt dem HErrn befindet sichdie Macht ja allmächtige Krafft alles zu thun, wasEr will. Wenn Paulus vorher gesagt: Ich weiß,an welchen ich glaube, so hat er damit zu erken-nen gegeben, daß er von dem geneigten Willen GOt-
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