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i6 _Christliche
irirder den Lehrern in dem Tempel. Wann wir
Ihn da suchen / wann wir Ihn suchen in seinemWort und heiligen Sakramenten / wann wir Ihnsuchen durch andächtiges Gcbätt / in einem heiligenund GOtt wolgefalligen Wandel / so wird er sichvon rms sinden lassen. Da werden wir zu den Ca-nälen kommen/durch welche er die Gnaden-Wasserseines Heiligen Geistes in unser Hern stösset. Hütenwir uns nur/daß wir diese Gnaden Murch weil sievor der Welt kein sonderlich Ansehen haben / nichtverachten. Sagen wir nicht mir Naeman/ dem ver-ächtlichen Syrischen Feldhauptmann: Sind nichtdie Wasser Amana und Pharphar zu Dama-scon besser dann alle waster in Israel ? Vindnicht andere Mittel die Seligkeit zu erlangen dienli-cher als diese ? Sondern wie die Knechte dieses Sy-rers ihrem Herren gesagt: waü dich derprophccetwas grössers hätte geheissen/ sollest du es nichtthun? wie viel mehr da er zu dir sagt/waschedich / so wirst du rein ; Also laßt uns auch geden-cken: wann der HErr uns etwas / das schwerlicherzu thun oder zu erlangen/recommenckrt oder ge-rühmt hätte/ sotten wir nicht aufmerkten und densel-ben nachstreben. Nun ist das so wol zu fassen/ daßwir bey Ihm in seinem Wort und heiligen Sakra-menten Wasser des Lebens sinden sollen. Je gerin-ger die Mittel / durch welche er solche mittheilet / jegrösser Ehr seiner seics / je leichter uns dieselben zugebrauchen/je unverantwortlicher/so wir solche ver-absäumen. Dann höret doch nur
! i. Was der HERR gegen denselben von rmsfordere: wer aber des Wassers rrinckee/das ich
ihm