Leich-predigt.
!7
rer Büß / wiederumb auf/ so ist einen weg dieser ihrgeistliche Schlaf gantz gefahrUch : Wohl dem/sagt der weise König / der sich allzeit sörchtet /nämlich auf ein heilige und kindliche Weise. PauliBefehl ist zu dem Ende dieser : Gchasset/daß ihrselig werdet mit Horcht und Zittern. Seyen wir nitgleich jenen geladenen Gasten / welche die gelegen-und bequeme Zeit der Gnaden versäumet/und durchdas Zeitlich-und Irrdlsche/ von Einsamlung deßGeistlichen/ und Beförderung ihrer Seligkeit / sichhaben lassen abhalten; Dahero sie auch den König/da er kommen / die eingeladenen Gaste zu besehen/erzürnet/ daß er zu den Dieneren gesagt: Ich jaeuch / daß der Maueren keiner/ die geladen sind/mein Abendmahl schmücken wird. Stehen dochbey Zeiten auf auß dmi geistlichen Sünden-Schlaf;eingedenck der Worten deß Apostels zu seinen Ephe-meren : wache auf der du schlagest/ und stehe aufvon den Todten / so wird dich IEsus Christuserleuchten. Sichere Leuthe habm jehweilen ihreSeelen in höchste Gefahr gesetzet; wann sie meine-ten sie seym am sichersten / so stunds am gefähr-lichsten umb sie. Da die Philister tantzten/und mitSimson spieleten/ fiel das Hauß ein / da sie versan-kt waren / und erschlug sie alle. Da Nebucadnezaram höchsten stunde/ that er den tiefsten Fall; es sieleine Stimme eines mahls vom Himmel / die laute-te also : Dir Bönig Nebucadnezar wird gejagt/dein Bönigreich jol dir genommen werden / undman wird dich von den Leutei; verstosieinrc. DaBelsazar / Nebucadnezars Sohn / am frölichstenwar / kam die Handschrift an der Wand / welche
C Da-!
14.
/.«c-. 14.18.24.
L/>K.s.i4.
rs-»o.
2-,so.
S s-4. s.25.