L^cich - predigt.
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Wolthaten/ so du unserem verstorbenen Mitbrudersel. m seinen! Leben und'Tod erzeiget hast. Schauem Gnaden an seine betrübte Frau Wrttib/ und allediejenigen/ welche seinen Tod betrauren. Tröste siewider mit deiner Hülst/ und dein freudiger Gersteenthalte sie. Bewahre sie für dergleichen Todes-undLraursfallen/ und gib rhnen langes Leben. Erbarmedich auch unserer übrigen Krancken/Gerbenden undSterbenden ; Stehe ihnen bey mit deiner. Hülst.Stärcke sie durch deinen Geist / und mache sie derma-len eins ewiglich selig in Christo IEsu unserm Hei-land. AMEN.
Tram-Gedicht/
Bestehend in einem Hertzlich-und beweglichen Ab-scheyd des verstorbenen Herren sel. und seiner über-lmlebendm betrübteir Frau Wittib .
Ansprach der Frawn.
Ch Schaß.' Ach liebster Schaßmuß es seyn dann
gescheyden?
. WoltZhr als meine Freud schon zu den Todten hin?Ich sehe schon vor mir ein überhäusttes Leyden /
Nunmehr auff dieser Erd such ich auch kein Gewinn.Die Liebe / Ehr und Treu st ich bey Euch gefundenHält mich kein Augenblick zurück in dieser Wett.
Ach GOtto grosser GOtt .'was schlägst« mir für Wunden;Ach nim mich doch mit Ihm dort in dein himmlisch Zelt.
E
Herr.