derwerlt
35lat CCXXI
Johannes scotus parfüf Ohannes scotus parfüßer odenns ein faft fubtiler lerer der heilligen schrift hatLimiar des herrn: M.ccc.oder do bey als der ander Appollo geplüet vnd voz andern lerern der heilligen schuift ettliche gar fast subtile bücher gemacht.vnd vber diebuecher.vnd funderlich vber das vierd von den hohen sinnen( das er dann als manfagt in ein ordnung gezogen hat) vil subtils dings geschuben.darumb er auch 8 sub/til lerer genant wirdt. Sunft hat er auch vil anßlegung vnnd erklerung der heilligenschrift vnd anders den gelerten wolwissende beschaben. vnnd als ein hohgelert manvil andere mañ gelert gemacht.durch derfelbesinschicklichkeit hat die schriftlich weyßheit wunderperlicher gestalt zugenomen.zu letst starb eram schlag. wiewol ettlichemaynen das er lebendig vergraben worden sey.Raynerius predigerordens
Bmaiſter, an lere pn außſprechug tapffer ein fast frum
Aynerius von pisa prediger ozdenns ein treffenlicher
vnd schier heilig man wardt diser zeit in großer erwirdigkeit gehalten. Wie hohgelert schuiftweyße vnd synreich ergewesen sey das gibt zeerkennen ein buch das er zebeschreiben anfieng.vnd sich on semen tittel also anhebt Abfolutio zc.Auß beschreybung dermateri deffelbe buchs erscheint was schaftweisen vnd heilligen gemuets diser mangewesen sey.also das sein gedechtnus neben andern treffenlichen vnnd hohgelertenlöblichen mennern wol billich zemelden ist.
Nicolaus von lyer.
der lerer der heillige schuift hat erftlich wider die vnJcolaus von Lyer parfüßer ordens ein fürscheynenguetigkeit der inden disputirende vnd schreibede lang muevnd arbait gehabt.vnd darnach inen zu schmahe vnd behonung das new vnd alt teftament mit emfigem fleiß in vil buechern erklert vu außgelegt.Sarumb ist sein namen in der gangen werlt berumbt erfchollen. Man sagt difer Nicolaus sey erstlich ein lerer der inden gewesen vnd darumb hab er ir schrift vngezung gar wol gekündt vnd verstanden vnd sey darin gar hohgelert gewesen vndvoni indischen glawben zu cristo bekert worden vnd hab darnach der parfüßer orden an sich genomen.Allanus cin docto:
A
Lanus der hohgelert docto: sol zu disen zeiten( alsettlich fezzen gewesen sein. vnd wiewol er in allerkunft hoh erfarn was. so was er doch in der heilligenschrift vnnd naturlichen kunft der philosophey also für
treffenlich das er verdienet der gemayn Alanus genant zewerden. Sein begrebnus ist in dem clofter cistercij in eim marmozftaynin grab zur rechte hand als manvon dem bethaws der Kirchen heraußgeet.vnd auff seinem grab fteet geschribenein solche maynung.das alda begraben lig Alanus der alles das gewißt hab wzzewissen gewesen sey.
Clara junckfraw augufti
ner ordens
a
utimer ordens ein tugenthaftige vnd heilligs le
Lara von dem Stettlein Montiffalconi purtig au
bens berumbte iunckfraw ist in dem.M.cc.rcir.iar desherrn daselbst eins felige außgangs auß diser werlt verschieden. Dise heilligst iunckfraw ist mit so großen verdiestmuffen vnd wunderzaychen geziert gewest das sie in der heilligen zal guetlich geschuben geachtet werdenmag. Von dem lob irer heilligkeit sagen wir dise zeugknus. die mit offen awge maggesehen werden vnd die man von einichem heilligen nye geleßen hat dan als sie gestorben was do wardt alßpald in irem hertzen ein clars vnd offenbars pild des crucifics gefehe mit den narben des leidens.darin auch drey staynlein eins gleichen gewichts gefunden wurden zu scheinperer anzaigung der heilligkeit.
E
Raticelli die Ketzer mitsambt irer kergerey warde vo babst Bonifacio verdabtmit emfsigem fleiß erforschet vnd dieselben allenthalben außzerewten gepotevnd darumb wardt der leichnam hermanni der derfelben kezzerey ein vihaber vnanfenger was zu Ferraria.rr.iar in der erden gelegen widerumb außgegraben vn verpzennt. Dise kezer komebey nacht in den hölern zesanien.vnd die geweichten sungen nach criftenlicher gewonheit ir tagzeit.vnd nachmitternacht vermaneten sie mit lawter ftymiman vnd frawen sich zeuermischen.vnd so dañ ein kind vnder inegepon wardt sa wardt dasselb kind ye von einer hand zu der andern durch sie alle außgeraicht folang bis dzFind starb.darnach ließen sie das tod kind praten vnd die aschen dauon in ein feßlein thun vnd einen wein darein gießen vnd den die newen menschen its aberglaubens dauon trincke zu bestettigung derselbe in irer irrug