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Register des buchs der Croniken und Geschichten ... / [Hartmann Schedel] ; [übers. von: Georg Alt]
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Johannes galeacius dererst maylendisch herzog

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oerwerlt

Blat CCXXXV

Ohannes galeacius Galeacij marie sun der erst hertzog zu mayland hat drey iasnach absterben seins vaters vnd nach teylung der herrschaft zwischen imeBernabouem seinem vetter beschehen die maylendischen herrschaft erobert vnndzehen iar geherrschet.vnd dazwischen den herrn von der layttern vberwunden viBern vnd Vincentz vnder sich gebracht. vnlang darnach Francifcum de herrivon Padua mitsambt derselben statt ergriffen. So habe sich Bononia.die vo Senis vnd die Perufiner ime ergeben.Diss was gar ein hohberimbter first. geradsleibs.hübschs angefihts.schaftgelert vn wol beredt. listiger anschlege vnd in seinesachen vnd handlungen fürtrechtig vnd klåg. Er het zwey eeweiber nacheinander,Die eine Elizabeth genant was des königs zu Beheim tochter. Auß derselben gepare er Valentina die tochter.die vermehlet er Carolo dem könig zu franckreich.die ander sein eegemahel hieß Katherina.die wz seins burders tochter.die gepare bey imeJohannem vnd Philippummariam die herzogen.Difer Johannes galeacius wasalso ein großmietig vnd mechtig man das er nach der gepurt cristi. M.ccc.rcv. iarin dem monat septembris durch sein gesandte botschaft den Mayledische errzbischof de titel eins herzogthübsmit hunderttawsent gulden erlanget.vnd in derselben herzogischen wirdigkeit sibe iar gelebt.Er was so kunsvnd gross fürnemens das er nach dem römischen kaiserthumb trachtet vi villeicht dasselb wo ine der tod nitfürkomen het erraichet.

Insternuss der sunnen sol diser zeit gewesen sein vnnd schier zwu stund geweeret haben.

der

in hungern von der königin durch gift getödt wardt das königreich zu appulia das derselb sein vater erobert het ererbet vnd.rrir.iar geregiret. vnnd darnachals er zu seinen tagen kome auch das königreich zu hungeris eingenomen.vnnd darnach auch das appulisch tonigreich erobert.Vn nach dem aber difer Laßlaw eingroßmietig vnd fürsichtig man. vnd auch an gewalt.mechtigkeit vnd glücklichemzustand allermenigclichem erschreckenlich was do begunde er anch dem römischebabst argkwonig zewerden.also das die fach zwischen den nachkomenden bebstevnd disem königmancherlay glicks waltet. Als sich aber diser könig vnderstund,die florentiner zu gehorsam vnnd vndertenigkeit zebzingen do wardt ime außirerverfügung mit gift vergeben vnd starb.

Laßlaw könig zn Apuliavnd Hungern

Igismundus aber darnach römischer kaiser wardt nach vertreibung könig Lawßlaws auß hungern zuhungerischem könig gefordert.daselbst regiret er bis auff empfengknus des römischen kaiserthumbs.rryiar.Der was ein kriegßman vnd ein ernstlicher verfechter vnd beschützer gemeyns criftenlichs staunds.

Die weyffen gaiftere Debeghart vnd die die ſich mit geknöpften gaiſſeln ſchlügen haben in teutſche

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land vnd in andern gegenten schwere irrung eingefüert.dauon dan hienoz meldung beschehen ist. So ist auch in disem..ccc.lrrrir.iar in allem welschen land einwunderliche auffwegung des volcks entstande.also das sie sich schiez alle innerhalbdem gallischen gepirg mit weyßem vnd leyninem klaid bis auffdie füeß hinab mit einer tappen gleich einer munchs gugel beklaideten. Darunder warn edele weiber vnman. Auch fürsten.bischoff.pfaffen vnd munch allerlay dözden die sich der gleiche beKlaidten.7w dise menschen giengen in proceffionweiß ye zway vnd zway zu den nehern stetten vnd rufften mit flehlichem geschzay nach frid vnd barmherzigkeit. vndfolchs weeret schyer dzey monat. Onder disen warn von der statt Luca bey.im.meschen. Vrsacher diss fürnemens was ein briefter.der was von antlig vnd worte sölcher fapfferkeit das er von in allen heillig gehalten wardt. Aber babst Bonifaciushieß zu Viterbio nach ime greiffen.ine zu im füeren vnd als einen irrer verprennen.

Vbel oder gnadenreichs iar wardt im..cccc.iar zu rom auß befelbe basts Bonifacij gehalten.dafelbftChin dan en vnzalliche menig der menschen kome. Vnd man sagt das in demselben iar von wegen der großSen menig des volcks.vnd funderlich der obgemelten weyßen gaiftere vnd gaisterin.die rom besuchten allenthalben ein fo groffe peftilent geregirt het das zu Florentz bey.rrr menschen vergangen wern. So wz auchim vierdten iar könig Laßlaws ein solcher grawsamer sterbe in Beheim das zu Prag in vier monaten allain ineiner fant Stephans pfarr.i.vnd.rl.leiche warn. Vnder disen dingen komen die Prager zu auffrür vn vbezfieln die mden.namen ine ire gueter. verpiennten inen ire hewßer vnd schlugen ir ettlichetawsent zu tod. AberDer iungen kindlein warden ettwienil zum tawffbehalten.