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Einleitung.
sondern auch die vollkommene staatsbildende Gewalt, da§ istdie uneingeschränkteste Monarchie , die man auch zum Unter-schied Autokratie nennet. Ein Wort, das man sich wohl hütenmuß, mit dem Despotismus zu verwechseln. Despotismus beziehetsich auf die Rcgierungsart und nicht auf die Regicrungsform.Die zweyte Stuffe der Monarchie bestehet darinn, daß dievollkommene regierende Gewalt und nur der größte Theil derstaatsbildcndcn Gewalt bey dem Monarchen stehet. Zum Bey-spiel , wenn die Thronfolge bestimmt ist, und andere derglei-chen unumstoßbare Bedingnissc den Antritt der Regierung be-gleiten. Die dritte Stuffe der Monarchie findet man beysolchen Rcgicrungsformcn, wo nur die regierende Gewaltunumschränkt ist. Und die vierte, wo, bey der Ausübungeiniger Bestandtheile der regierenden Gewalt, einige Einschrän-kungen von der staatsbildcndcn Gewalt sind vorbehalten worden.Dieser Einschränkungen giebt es aller Arten. Wenn die Mo-narchie erblich ist, so ist der Monarch der allcredclste , inAnsehung der Geburt, denn was ist edler, da die Tugendnicht erblich ist, als die erbliche Herrschaft? wenn aber dieMonarchie ein Wahlreich ist, so hat oft der Monarch nur denpersönlichen Adel. Es haben , zum Beyspiel, die Römer ihreKaiser aus den niedersten Klaffen gezogen.
IM Ansehung des Standes, findet man bey Wahlreichcn,verschiedene Arten der Monarchie. Einige bekommen den Re-genten aus einem Geschlecht, aber ohne xrimogenlcur; andereaus dem Fürsten und Hcrrcnstande; andere aus dem Priester,oder Militär, oder gelehrten Stande und so weitcrs.
Die zweyte Gattung der Rcgierungsformcn , bestehet ausdenjenigen, wo mehrere die höchste Gewalt besitzen, und nichtalle, nicht die ganze Nation.
Die Sprache hat kein Wort, welches diese Gattung inihrer Allgemeinheit bezeichnet. Ich finde zwar bey bewährtenSchriftstellern das Wort Aristokratie. Allein dieser Name istzweydeutig. Nach seiner Etymologie bedeutet derselbe die