Einleitung.
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Drittens , ob sie mehr oder minder unangenehm oder ange-nehm sey, sowohl in An,ehu»g der Sache selbst , als der Lagedes Orts, wo sie verrichtet wird , der Gesellschaft der Mitar-beiter, der Vorzüge oder Vorurtheile die sie begleiten , undandrer Umstände mehr ?
Viertens, ob es eine Arbeit des Geistes oder des Körpers ich,oder von beyden zugleich ? ob die Arbeit des Geistes mechanisch, odermit Aussicht und Anordnung verbunden, oder wohl erfindend undnachforschend seyn soüe ? Endlich, ob die Arbeit des KörpersFertigkut, Gcschieklichkeit, Kunst erfordere?
Oft wird auch die Tugend, bey Bestimmung des Lohns, inErwägung gezogen. Es geschiehet, wenn sie das Mittel ist,zur bessern und sicherern Hcrvorbringung; und hierum richtet sichauch der Preis nach der Seltenheit. Es mag deßwegen nochgeschchen, weil die Bezahlung der Tugend alsdann ein Aufmun-terungsgrund für die Menschen abgeben kann. In welcher Be-trachtung aber sie ehender verdient, eine Tugcndprämie zu heißen,als eine Bezahlung derselben, und folglich zum politischen Werthgehört. ^
Man zählt noch unter den Bestimmungen des Lohns, die Ge-stalt und Schönheit. Wenn sie zum Zweck der Sache unent-behrlich, oder nützlich ist, so wird sie auch änderst bezahlt. Ei-gentlich wird sie es doch nur als Werkzeug oder Mittel. Manübertreibt in vielem den Preis der schönen Gestalt. Allein nichtganz ohne Grund. Sie gehört zur schönen Natiir eben sowohlals eine schöne Aussicht bey einer Wohnung. Wer diese schöneAussicht nicht besitzt, mag sich mit der mehreren Zahl trösten ,oder, was noch rathsamer ist, um so sorgfältiger auf die bessereEinrichtung der Wohnung selbst bedacht seyn.
M Von dem politischen Werth.
Ich verstehe unter dem politischen Werth jede Erhöhung oderHerabsitzung des Preises, welche aus Ursachen entspringt, dieder gesellschaftliche Stand, und die Wohlfahrt des Ganzen uns