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Einleitung.
Herrschaften, gehorchten dein Monarchen nicht, und plagtenhingegen das Volk anf allerley Weise. Da wurde das Sold-system in Militarsachen eingeführt, und den hohen Kriegostcllcnunverhältnißmäßige Besoldungen beygelegt. Dieß machte aber,daß die großen Landeseigenthumcr steh bald zu Ehre rechneten inden Sold des Monarchen zu treten, und nach und nach dasGehorchen erlernten.
Die vierte politische Ursache, welche zur Erhöhung oder Her-absetzung des Preises beytragen soll, bestehet in den äußeren Ver-hältnissen des Staats zu anderen Staaten. Dieß ist eine reicheQuelle vielfältiger Abweichungen von demjenigen, das bestimmtwerden könnte, wenn ein Staat ganz abgesondert von den übri-gen stände.
Die fünfte politische Ursache ist die pflichtschuldige Beschützungder Noth vor den willkührlichen Schätzungen des Besitzers. Deß-wegen hat man den Werth des Geldcigenthums auf einen be-stimmten Zins gesetzt, und was darüber gehet, für Wucher an-gesehen. Ein gleiches wäre auch beym Wucher des Landeigen-thums einzuführen. Aus der peinlichen Ursache, hat man inder Handlung, die größte Konturen; gestattet, weil es das ein-zige Mittel war, den Ucbervortheilungen zuvorzukommen. Deß-wegen hat man, insonderheit beym Verkauf der unentbehrlichenLebensrnittel, allen Fürkauf mit Strafen belegt, und den Lohnund Preis tariert.
Die sechste politische Ursache des Preises, ist die Entwickelungdes nützlichen Erfindungsgeistes, und aller geschickten Fertigkei-ten. — Da der größte Vortheil des Ganzen darinn bestehet, daßalles beschäftiget sey, und unsere Kräfte , in beständigem Fort-gang , sich der Vervollkommnung nähern , so ist es ein sehr wei-ser Gebrauch, alles zu unterstützen und zu belohnen, was groß,sinnreich, geschickt, nützlich erfunden, oder doch auf eine seltenvorkommende Art verrichtet wird. Hierin» sind gewiß die Re-gierungen in Europa alles Danks würdig, und wer in mürrischerHypochondrie, die alten Zeiten zurückrufen darf, der hat entwe«