vorbericht.
77 schehe; sondern es kan auch weite geschehen,
7 wann neinlich beyde kriegende Theile etwas7' thun und sich also gegen einer Stadt, Land rc.
' aufführen, woraus die Neutralität notwendig7. flieffet: Zum Exempel dienet dasjenige , was
- wir beym T. Livio lesen von den Tejensern, /<». ;?' die in dein Krieg, den der Asiatische König An-
tiochus mit derl Römern geführet, dem An-' tiochischen Admiral Polyxenes, Proviant und" Wein, für seine Schiff-Flotte, haben abfol-gen lassen. Dahero dann der Römische Ge-neral Aemilius ihnen zuge>nuhtet, sie sollen^ der Römischen Flotte auf gleiche Weise bey-7 springen, wann sie die Feindseligkeiten, vonE Seiten der Römer, abwenden wollen. Wor-^ durch er ihnen dann weite die Neutralität zu-^ ' gestanden und bewilliget hat.
" Die Würcknng, die aus dem kaKo neutrz-litscis abflicsset, siehet an, entweder den neu-tralen Ort sechsten gegen die Kriegenden, oder7 diese gegen jenen, oder die kriegenden Theile,
- wann sie einander auf neutralem Boden an-u treffen. Belangend null
M Die erste Betrachtung, so muß derjenigem Ort, oder Fürst, dem die Neutralität bewilli-W get worden, dieselbe seinerseits genau hal-« ten und beobachten; hiermit keine Hostilität^ ^ gegen eintwederm Theil äireetö, oder inäireÄeZp thun, zufügen, noch, so viel an ihm ist, zu-fügen lassen, oder auch sonsten einem Theilmehr Gunst, Vortheil und Vorschub thun, als^ dem andern.
Hinwiederum, ansehend die zwevte Be-^ ^^^4 ' trach-