vorbericht.
richten. Also hat auch T. Quintius, bey ebendem Livio , (aus Anlaß des Kriegs, den die ;r-Römer mit dem König Antiocho in Aßen ge-führet), den Achäcrn gesagt, daß die Neutra-lität unnützlich und ihren, Interesse nicht ange-messen sey ," als welche weder Freunde erwerbeund erhalte, noch die Feinde ablehne. Manziehet zum Exempel an die Thcbaner, von wel-chen Polybius schreibet, daß sie in dem Persi- 4.schen Krieg, (den der König Darms mit Grie-chenland geführt hat), um der Neutralitätwillen, in die äusserste Gefahr gerechten seyen.
Ein gleiches haben erfahren die Messineser inSicilien, welche im Spartanischen Kriegers-,neutral verblieben waren, hernach aber, als A,A.die Spartaner die Oberhand behalten, von die-/--'. 5.sen angegriffen und unterjocht worden sind. So ^erzehlet auch Pandnlphns Collenutus, daß Lr.die Ursache, warum die Florentiner von den AAVenetianern mit Krieg angegriffen und übeltractirt worden seyn, daher gestoßen, daß sieindem Krieg, den Venedig mit dem HerzogFrancisco »oi, Meyland geführt, neutral ver-blieben. Nicht minder Sabellicus gedencket, ^
daß, als der Fürst zu Lucca , Paulus Gunisius, 'in den Italiänischen Kriegen, niemand sich zumFeinde machen wolte, und also die Neutrali-tät gehalten; nach der Hand aber sechsten alsoin die Enge gekoinen, daß er wohl anderer Hül-fe bedürftig gewesen, ihn jedermann habe ste-cken lassen, und niemand seiner Sachen sich an-nehmen , oder beladen wollen.
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