vorbericht. —
M nichts andern,/ als mit der sogenannten rai-ton äe Ouerre excusirt werden will.
M L So fehlet es auch nicht an Exempeln solches
Stände / die sich bey der Neutralität vortreff-W! lich wohl befunden haben. Was Italien / invorigen Kriegen, für Ungemach ausgestanden,Ä!- und hingegen, bey der hernach erhaltenen Neu-tralität, fiir Nutzen und Douceur empfunden' habe, ist weltkündig. Unsere EydguvßschastM hat selbsten erfahren, wie fürtrcffiich die Neu-E tralitäts-Maxime, die von ihren vorsichtig-klu-gen Staats - Leuten beobachtet, gehalten und- erhalten worden ist, so wohl dem ganzen Land,^ 'e als auch etlichen cxponirten benachbartenStän-^ den, erschossen habe, und hingegen ist aus der« Historie zu ersehen, wie schädlich es gewesen,B daß man vor diesem sich so leichter Dingen inden Meyländischen Krieg mit einwickeln las-lV sen.
ciD Es ist aber also die Frage, von Annehmung
^ i der Neutralität,eben der Natur, wie viele an-dere Politische, oder Staats-Fragen, derenDe-eision ihre comrnoäa und incommocla, Vor-theil und Nachtheil, hiermit ihr pro L contraß« mitführet; da dann die Prudenz, durch Be-77 trachtung der gegenwärtigen Conjuncturen,Beschaffenheit und Umstände der Sachen,s weiset, was 8 alus ?opuli zu allen Zeiten er-^ heische, mithin welches das bessere, oder dochnö minder schlimmer sey, woraus dann der Valor^ und Würdigkeit eines Regenten haubtfächlichlnt erhellet.
A Übrigens, ist dieses historische Wercklein mB. Swey