Bunds - und Staats - Historie. 2s
schaft nachgeschickt hatten, welche sie wiede-rum auf den Heimweg zurück gethädiget, weilman noch immer »erhoffet, der gütliche Wegwerde noch Platz finden, wie dann zu diesemEnde hm im Decembr. eine Zusammenkunftim Augstall angesehen wurde.
Als aber auch alldort nichts schliesilichesnoch ftuchtbarlichcs ausgerichtet worden,unddie SavoyischcParthey die SkadtGenfje län-ger je mehr bedrängte, und so gar denen un-ter Bern und Frevburg gehörigen Untertha-nen von Granson und Scherli bcschwärlichwar, alles wider den zu St. Julian aufge-richteten Frieden; so vergieng den Bcrnerndie Gedult, also daß sie dem Herzoge den is.
Januar, i > z6. den Krieg angekündetzund sich Bern gehtden 22. dito würcklich ins Feld heraus gelas- wider Sa,sen unter Commando Juncker Hans Franz ^Nägelins/BernerischcnSeckelmeisiers. ^ '
Auf diesen Anzug zerstoben die SavoyischeVölcker aus dem Feld; die Städte Paverne,Cuderfin, Moudon , Oron , Lausanne , Aber- erobertdun, Morges, Rolle, Vevay, und das ganze ^-Npa-rPais de Vaud, wie auch das Ländlein Ger,die Grafschaft Genevois, und ein Theil Cha-blais bis an den Fluß Dranse, kamen in derBerner Gewalt.
Die von Freyburg, auf der Berner An-mahnen,nahmen Rue,Estavave und Romont samt der umligenden Landschaft ein.
Die Walliser aber fielen gleichfalls inSChablais , rmd nahmen ein, was jenseits derDrarise ligt.
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