Bunds - und Staats - Historie. 77
? nicht erreichen,noch die Wuht der unbesonne-^ nen Bürger besänftigen; sondern sie wurden^ auf Anflehung des wenigem Theils gemüßi-get, dieGewalt zee gebrauchen, und die aufrüh-^ rischen Bürger mit den Waffen zum Gehor-sam zu bringen. Solches wurde auf einer den", 1 z.Jun.zuArau gehaltenenTagsatzung resol-
virt, und sogleich daraufexequirt; Zumaßen Eybgnof.dann die Stadt,(ohngeachtet sie roo.M.Be- sm ero,
^ satzung aus den umligcnden Oesterreich.Lan-' bernMülk.den eingenomen,) mitSturm erobert wurde.
Auf diesen Bericht verfügten sich der 5.k Orte Gesandte wiederum nach Müllhausen,
7 ' setzten ein Gericht von 24. Männern, auSdenen zur Eroberung gebrauchten 4 . Fab-^ nen, zogen dieRädleinsführer zu gebührender^ Strafe, besetzten den Naht von neuem, ver-^ mahnten sowol Männer als Weiber zumFrieden und Gehorsam, und zogen hieraufA von dannen, nachdem sie zur Vorsorge noch^ eine Zeitlang eine Besatzung von 6oo.Mann^ in der Stadt hinterlassen.
E In währendem diesem Wesen haben dieH 7 . Catholischen Orte, samt Wallis , besondere^ Tagsatzunaen gehalten, und endlich eine be- ^ .
» sondere Bundniß dieReligion betreffend,un-Der Guk.ter sich aufgerichtet,welche der Gulden Bund 2chmgenannt worden. Er ist datirt, Sonntag nach den Ca-M Francifti, An. i;86. folgenden Inhalts: thol. Or,
i. Nehmen die 7 . Catholische Orth einan- te» »;L6.dern noch auff, und bekeüen einauderen für al-te getreue Eodguossen,Bürger undLandleute,auch der Cathottsch Rörnischeu Religion Ber lin wandte