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Gründliche Einleitung zu der Eydgnossischen Bunds- und Staats-Historie : Vorstellend Den alten und neuen Zustand des Volks und des Lands, sonderlich aber den Ursprung, Fortgang, Wachsthum des grossen Bunds der Eydgnossen, Jhre Kriege, Friedens-Schlüsse, Bündnisse, Bürgerrechte, Verträge, &c. ... : Samt einem Entwurf der Regiments-Beschaffenheit in den Hochlöblichen Eydgnossischen Orten. Alles aus ... zusammen getragen, in zween Theile abgesondert, mit kommlichen Marginalien und Registern versehen : Erster [und Zweyter] Theil / Von Joh. Rudolf von Waldkirch, J.U.D. & P.P.
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Bunds-und Staats-Historie. 8i

E» ten die Sache zu verglimpfen,vorgebende,wasÄ zu Lausanne geschehen, sey dem Herzog un-""i wissend geschehen. Allein die Sache war zuMe offenbar, und die gestüchteten Conspirantm!«> wurden in Savoyen offeritlich geduldet und^ geschützet.Es schickten auch dieXHDrtedemM Herzoge der Stadt Bern Klage durch einents eigenen Courier zu, und vermahnten ihn zu!k Haltung der Bünde und Vertrage,k i- Weil aber sowol die Stadt Bern als Bern undM Genf nunmehrv allzuwohl sahen, was Ge-^ 5 "^'.W müths der Herzog wider sie hatte; als wand- s«, S?U ten sie sich zu dem neuen König in Franck- voyen amW reich,Heinrich i V. und klagten ihm des Her-!Ä zogs UnsurstlichesVornehmen und Brechunglck des von Franckretch garantirten Vertragsvon An. 1^64. Es ließ darauf der Königdurch seinen Ambnffador, den Herrn vonL» Saney, nnt der Stadt Bern handeln, unds wurde der Krieg wider Savoyen beschlossen,nN mit diesem Beding,daß derKönig selbigen für7Z sich führen , und hingegen von Bern eineks Summe Gelds für denAufbruch einpfangen,

M die drey Vogteyen Gex, Tbonon und TernierA einnehmen, solche der Stadt Bern zustellen ,auch ohne ihre Gunst mit dem Herzoge keinenW Frieden eingehen sollte. Zugleich auch wur-i Zs den von Bern . Glarus , Solothurn und denM Bündle«, z. Regimenter für den König zudiesem Krieg aufgebracht.

A Die von Genf hatten Französisches Volck^5 nach und nach ausgenommen, und machteni ip dem Krieg den Anfang, indem sie m du o.xrr-ß ll. Theil. F schatten