Bunds - und Staats - Historie.
und Catholischen Orten gezeigt, brachte al-les in das stecken.
Gedachter Graf trachtete auch die Bündt-ner in eine Capitulation und Bündniß mitMeyland einzulocken, in dem Absehen, dieSpanische Parthey in dem Land dardurchzu stärcken. Die Catholischen Orte riethenden Bündtnern gleichfalls darzu an. Hin-gegen waren die Cron Frankreich und dieEvangelischen Städte darwider, und wardzu Baden An. 1624. viel deßwegen gehan-delt und disputiret, auch von den IV. Ortheneine Gesandtschaft wegen dem neuen Fe-stungsbau nach Meyland gesandt; allein ih-re Verrichtung war nichts, und die Verwir-rung in Bündten nahm je länger je mehr zu,also daß endlich das Land-Volck wider ihreObrigkeiten aufgestanden, die Waffen ergrif-fen , und ihres Gefallens zu Hausen angefan-gen, An. 1627. Die dahin abgeschickte Eyd-gnoßische Gesandten wurden zimlich schimpf-lich tractirt, und wieder fortgeschickt, also daßdie sämtlichen Orte die Resolution gefaßt, 2. Vu'MneRegimenter in Bündten zu schicken, dieUnru-U^higen mitGewalt zu dämpfen. Allein der Zug krieche»gieng nicht vor sich , weil die Bündtner zunEmCreutz krochen, und der Eydgnossen Vermitt-lung überliessen, ihren Ruhestand wiederumherzustellen, welches dann bald daraufgesche-hen,und haben dieGraub1mdtnerAtt.1628.im .Decemb.alle festen Orte im Lande eingerissen.
König Heinrich IV. in Franckreich, weil erzu Ausführung eines geheimen Deffeins eineG 4 starcke