Bunds, und Staats - Historie, rrzs
Ä ter unserNachkommer nach folcherForderungunsere zweenRichter auffdieMarch abzuferti-D gen sümig, und des Rechtens nit seyn wolten;L Alsdann sollen und mögen der erstgedachten^ Herren Eydqnossen Richtere auff des Klagen-K denAnwürffen nit desto weniger ihrUrthcl undN Entscheid setzen und geben. Welche ihr UrthelL nit minder Krafft, Macht und Beständigkeithaben soll,dann als ob die vier Richter dieselbe7 - sämmtlich gegeben hätten, und was dergestal-j! ten gesprochen wird, das wollen wir stündlichin der Eydgnoßschafft ußrtchten und bezahlen.<- Gleicher weiß soll es sich unserKönigLudwigs,ch gedacht unsers Nachkommers, und unser Un-derthancn halber verstehen, und mit uns, ge-K genwürtiges gebraucht werden.
^ 19. Wann aber Sach wäre, daß unser
ln: beyderseits Underthanen wider einandern ei-niche Ansprach gcwnnnend, woher die langen^ und kommen möchten, so soll in allweg ders Kleger den Versprechern und Angeklagtench suchen und fürnemmen an denen Orthen undr, Enden, und vor dem Gericht, da derselbig au-ch gesprochen gesessen ist, und in solchem fahl ci-«em jeden dasRecht gantz fürderlich und kurtz5- gehalten werden, luth und vermög der Tra-ch ctaten des Friedens.
H 20. Es sollen auch nach Inhalts des ewi-B gen Friedens zwischen der Cron FranckreichM und gemeiner Evdgnossm uffgericht unser derU Kauffleuth mit Erforderung derZöllen,und in^ allen anderenSachen in unserÄöntgLudwigs^ Landen, nit anders gehalten werden und wei-i! . ter
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