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Weil man nun nicht eigentlich wußte,was ihinter diesen Sachen stecken möchte; so ver-glichen fich Zürich und Bern vorläufig eines j kgewissen Suceurses sür Genf , und liessen im kMajo das Aufbot in ibrem Land ergehen,und ' k, die Auozüger fich parat halten. h
Conferenj Die I V. Lobl. Evangel. Cantons kamen zu üEi. Arau dieses Geschäffls wegen zusammen,all- -i
wo Msr.Mallet Savonischer Abgesandter,
Wie auch Herren Dcputirte von Genf , erschie- knen,dic beyderseits dteBefügsame ihrerSache i«
vortrugen. Basel lind Schaffhauscn überlief- ^
seu das Geschäfft an Zürich und Bern . Es üTag r» wurde darauf zu Lucern weiter darinnen ge- LLucern. handelt,und etlicheArtickel beliebt,kraft deren l>beyderseits ein Stillstand der Waffen gehal- Lten, und den Genfischen Herren Deputirten , )Sicherheit gegeben werden solle, nach Turin tzzu kommen , das Streit-Geschäfft alldort 'Lab und auszumachen.
Emf Hierauf schickten zwar die Genfer (wiewol laschickt Ge. ungern,) zween Deputirte im Scptemb. nach h»ackLurin Turm. Man konnte aber zll keinem vesten l!,^ Vergleich kommen, ungeachtet die GrafischenHerren Deputirte fich sehr darum bearbeite- hten; Massen die Herzoglichen Commiffarien in stnichts ccdiren wolten, ja gar die Traktaten ab- k,brachen, und die Genfer nach Haus verreisenliessen. Sie thaten hierauf ihre schlechte Ver- ^richtung ihrenBundSgeuossen und dem Frau- ' stzöfischen Herrn Ambassador zu wissen; diese termangelten nicht beyderseits Reinonstratio- jlneu zu thun, welche dann so viel gewurckct, r.