Bunds - und Staats ? Historie. 29;
Ä ter ihnen an,dergestalt daß dieFlammen ihnendie Fußsolen verbrennet, und der Rauch sie cr-sticket/oder sie lassen sie bey einem kiemcnFener'> bis an den Gürtet brennen; oder sie zwingentlk dieselben mitGcwalt w viciWassereinznschlu-cken, daß ihrer wenig sind - die nicht dar an ge-storben sind, oder sie gießen ihnen siedheisscsOe! in den Mnrid, oder sie lassen sie bey einemki,, grossen Feuer den Bratspiß wenden,in welchessie ohne Unterlaß Holz anlegen,bis sie halb ge-^ traten sind; Oder sie schlagen ihnen die Fin-
- ger »nit Hämmern irr stäke enge Löcher, welche. mit Fleiß in Stücken Holz gebohret worden;t Oder sie stecken ihnen spitzige Nägel zwischen.7 das Fleisch lind die Nägel; Oder sie reisten ih-^ uen die Nagel, den Bart und die Zähne mit
einarrder aus.
U I»' Summa, es ist unmöglich, die verschic-kn denen Arten derPetu l!ndV!arter,die sie erfun-^ den haben, diese armen Leute zu plagen,auszu-stehen. Dieses wird gewißlich dermakneiirsB Materie genug geben, grosse Bücher davon zuschreiben; Es ist auch nichts schändlicher, als
- die Weise,wie man mit denFraucn undIung-ftauen, welche standhaft geblieben sind, um-
s." gegangen. Man hat etliche ganz nackend aus-n!' gezogen, und sie also beym hellen lichten Tagaus ihren Haüsern gejagt, mit Verbot, ihnen^ keinen Unterschlanfzu geben; Andere hat manst, angebnnden,wornach dieSoldatcn ihnen c. v.
insA'.iqesicht gcpiffet; Andere sind gewesen,vorM denen diese Böswichtcr sich MutternackendB ausgezogen,und siefoigends gezwungen, rhiren
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