Bunds, und Staats-Histsrie. zos
zwey beweglichcBittschriften abgehen/und be-^ zehrten endlich nurVerlängmingdesTermins^ und einen freyenAbzug aus demLande. Alleindie Ohren zu Turin waren für sie verschlossen.Demnach nahmen sie ihre Präcautiou / umnicht von den Savoyischen und Französischen"" gestiefelten/ Vtord und Brand bringendenAposteln unversehens überfallen zu werden,und begaben sich mit Weib / Kindern und al-ler Haabe aufdie Felsen und Berge, warfen.. die Brücken gegen dem Dauphins ab/schlach-^ teten ihr übriges Vieh , zerschmelzten ihr^ Zinn und gössen Kugeln daraus / brachten, mich in die 8ooo. StückFrüchtcn zusammen.
7 Hingegen beorderte derHerzog zuEude des^ Hornungs/ daß seine Völcker gegen die Wal-denser anrücken / und sich mit denen aus demDauphins und Casal anlangenden 4020.
' Franzosen eonjungiren sollten.
In der Reformirten Schweitz sowol als an^ andern Protestircnden Höfen / war man die-' ses Herzoglichen Edicts wegen auch bemühet,
^ und schickten sonderlich die Evangel. Cantons ein Jnterceßions-Schreibcn an JhroKönigl.
Hoheit; und als dieses den erwünschtenEffect nicht that, resolvirten sie eine erpresse>"l- Gesandtschaft nach Turin abzuschicken/wel-Evangel.che Herrn Rahlsherr Caspar vonMuralt von G/saiwr.Zürich und Herrn Bernhard von Muralt! von Bern aufgetragen worden / mit der In- Turin,
, struction, falls sie die Widerrufung dieseslll> EdictS nicht auezubitten vermöchten,sollten sieLoch sich lassen angelegen seyn, diesen Wal-AI II. Therl. U denser»