5 6 - Anhang.
Marggräsisch - Durlachischen , etliche schöne §Dörfer, worunter Schliencien, Aucken rc.
Es stehet auch der Bischoff zu Basel mit den !Lobl. Cathol. Orte»! im Bunde, und ist solcher !An. loienniter erneuert worden. ?
2. Chur . Dieses Bistum wird für das al- ^teste gehalten. Lucelinu8 hält I-ucium einen ^Englandischen Prinzen für den ersten Bischoff.Krulclüus aber nennet den ersten , der -um das Jahr 440. gelebt haben solle / welchemauch Guler beystimmet.
Der Bischoff residirt auf dem ob der Stadt ÄChur gelegene» hohen Berg-Schlosse. Er ist mein Fürst des Reichs und sitzet auf dem Reichs- v'tage zwischen Münster und Fulda . SolcheFursten-Würde hat Bischoff An. 1170. ^vom Kayser Friedrich I. erhalten. ^
In geistlichen Sachen dienet er zum Erz-Stift Maynz. EiL
z. Coftnitz. Der bischöffliche Sitz war an-fänglich zu Wiudisch ; nachdem aber diese .4Stadt zerstöret rrnd Constanz angebauet wor- sden, so wurde er darein verlegt, um das ^Jahr 6z s. 7?
Der bischöfflicheHof haltet sich zu Merspurg ^ ^am Boden-See auf, und die bischöfflichen Lau-de liegen langst dem Boden-See, wohin dannArben und Bischoffzell auf gewisse Masse Gauch gehören. Die Stadt Constanz aber ge-höret an Oesterreich . Sie wurde An. 16z z.von dem Schwedischen General-FeldmarschallHorn vergebens belagert. 7
Sonsten D