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Hennebergische Chronica : Der uralten loblichen Grauen vnd Fürsten zu Henneberg, Genealogia, Stammenbaum vnd Historia, Ihrer ankunfft, Lob vnd gedenckwürdigen Thaten, Geschichten vnd sachen, ware vnnd gründliche Beschreibung / Mit sonderm vleiß auß alten Briefen, Vrkünden der Clöster vnnd Verzeichnussen, Monumenten vnd bewerten Historicis zusammen getragen, vnd in fünff Bücher ordentlich verfasset, Durch Magistrum Cyriacum Spangenberg
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en/ ward aand: daß e,,,;(. 131nun auch inric..tung forderte ward jhme doch daſſelbig ab. ö.

thun: daß Er etwas auß ſeines brudern Grafen Bertholden des yrnr ſeeligen geheiß vnnd

befehl aufgeben/ deſſen geſchehe jhme als dann billiche erftattung.

Mit dieſem vertrag waren die Grafe ,,,.lieb,. ,, fe 1 ehen beg nugig vnndſe chieden inn

nno 1288 ward einer vom Adel Heinrich Hellgrefe genant/ auße ſon der lie ber aud acbewegt/ etliche ſeinegůter zu 8 dem Ca, ,. a,.den. Diem eil aber die ſelben der here ſcha ff. Renn cherg Sehen wat en, fon de folchs ohn⸗.der Grafen bewilligung nicht geſchehen. Der wegen erlangte Er bey Grafen Heinrichenzu Hartenberg vnd Grafen Berthölden zu Schleuſingen / paß dieſelben auff fein bitten enauch zu anzeigung ſres gnäͤdigen willen/ gegen die gemſfſichen ſjhren Conſens darzu gaben/

yvndſolche Dotation ver ſtegelten. Und werden zu zeugen darinnen angezogen/ Gottfried

Truchſes/ Heinrich Schrimpff/ Conrad von Hſtheim Dietherich Schenk Albreche nsder Kahre/ ond Hartung Hellgrefe: dazumal Gan Erben auf, n,dorff/ Heinrich vn Wilhelm Herbelſtett/ Gan Erben vi Burckmañe auff Hartenherg.

Anno 1289 ſchenckete Gottfried Schrimpffen Weib dem E loſter zwo huffen Lan-des:.(,, bewilligung...

nno 1290 war Keyſer Rudolff zu Erffurt in Thyringen/ da er einen groſſen Reichs. K. Rudolff.

taggehalten Vnnd als jhme die Statt Erffurt, in, g,.,,. pe.vom hauſe Imenaw ein zeitlang gelidden/ gab Er jhnen leute ju/ daſſelbig Raub ſchloß zu⸗ Jverſtoren Alſo zogen fie hin/ gewonens vnd flengen 29 Straſſenrauber daroben: die our. zerſtohrer.den ö. H daſelbſt enthauptet. n,Anno 1296 Iſt Grafe Heinrich, die woche nach Laurentij zu Schweinfurth mit.in dem Thurnier geweſen fait feinem ſchwagern G Johann.. Jin deme daß Er jhn Fuͤrſten von. Henneberg nennet: denn zu der zeit die Grafen zu Henne⸗ furt.berg/ noch nicht gefuͤrſtet geweſen: darzu zeucht er auch einen andern G. von Henneberg an/ Vier Errosfo mit auff dieſem Thurnier/ ſoll geweſen ſein/ mit nahmen Otto: ſo doch/ vmb dieſe zeit/ kei⸗.ner des nahmens auß Hennebergiſchem Stame bey leben geweſen: es muͤſſe dan Stto für öPoppo geſchꝛieben fein. Alſo riet Er auch hernach Anno 1314 Thurner zu Regens purgmit einem SBtten: vnd zuvor im Thurnier zu Wirtzburg mit einem Bertholden. SummaEr hat jhme offt ſelbſt getichtet/ was Er gewolt/ ohne grund vnnd beweiß. AD

Anno 1297 hat. Heinrich/ mit voll wort ſeiner gemahl F. Küngund/ am tage Au-guſtim/ ſeinem vettern Grafen Bertholden/ hernach geflrſtetem Grafen / deſſen Erbengewilligt/ vnnd freye macht gegeben/ wenn fie wolten/ auch feinen antheil/ an dem Schloß e nrgElgersburg ( fojhnen vom Grafen von Kevernhurg verſatzt vnnd ver ſtanden) von Fried: S e n.

ichen von Witzleben/ deme es verpfendet/ einzuloſen; vnnd folgents jhres gefallens damit

zugebaren. 1Anno tz 0 hat G. Hweinrich den Wilhelmitern eine hoffſtatt zu Steinbach vbergeben. Steinbach.

Anno 1312 ſchrieb Er ſich Herz Heinrich G. zu Henneberg der älter: vnd ſolches we-

gen des jungen Grafen Heinrichs/ G. Bertholden des erſtẽ Fuͤrſten zu Heneberg ſohns.

Anno ein tauſent dreyhundert vnd ſibentzehen/ hat G. Heinrich von Henneberg deralter/ Her zu Hartenberg/ das vierdte theil der Vogtey zu Lengenfelt hey TheVmar: welchs Len gefeldtzG. Berthold/ Heinrichẽ Marſchalck: vnd das vierttheil derſelben Vogtey/ das Er Diethe⸗.richen von Eckelodorff abgekauft: vnnd dieſe heyde von jhmezu Lehen gehabt: vnnd auch n,den Zehenden deſſelben Doꝛffs/ dem nemẽ Stiffte/ fo Grafe Berthold zu Sichleuſingẽ ge.ſtifftet angeeignet gegebẽ/ mit allem rechte/ ſo Er daran gehabt. Vnd ſich deſſen/ far 3.