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der Hennebergiſchen Genealogien. 159
ſürſten/ Ertzhertzogen Maximilianum zu Roͤmiſchen Könige/ zu Franckfurt/ erwehlen helf⸗ Keyſer Mafen. hauck mit demfelben auff dem waſſer binnad von Franckfurt nalh Colln gefahren an n nInd dannen mit gehn Ach gereiſet: vnnd daſelbſt der Königlichen Krönung beygebohnet.H eß in der Elſaſſer Chronic des Bernhart Hertzogen lib.. cap. o/ vnnd.
. Vnd im dieſem jahre hat Ertzbiſchoff Berthold auch bey dem Keyſer erlangt/ daß ſei⸗.ne Lines der Heñebergiſchen Gꝛafen/ auff Hartenberg/ Aſcha vñ Kombild gefuͤrſtet woꝛdẽ. Reichstag
Als Anno 1497 zu Worms auff dem Reichstage Chur vnd Fuͤrſten / in einer ſache zu Worms.
zerfallen: alſo/ daß die Churfuͤrſten einer ſondern meinunge/ vnd die Fürfen auch ein beſon-ders bedencken gehabt. Vnd die felben von beyden theilen/ den Erbarn Stätten vorgehaltẽö. ſind die Staͤtte den hůrſten zugefallen Da hat ſich deſſen Ertzbiſchoff Berthold vonMentz nicht ein wenig beſchweret/ mit anzeigung/ daß ein ſolches zuvor nie geſchehen were/londern es hetten ſich die Staͤtte allwege ann die Churfůrſten gehengt. Cum ramen libe- Nota.ras ſemper habuerint Civitates voces: nec neceſſariò int Flectorum votis ſubje ctæ.
Auff dem groſſen Reichstage zu Wormbs/ iſt Ertzbiſchoff Berthold ſtattlich erſchie-
gen hat zween feiner brüder G. Heinrichen vnnd G. Otten/ deßgleichen G. Johann von
Iſenburg/ vnd G. Philippen von Weinsberg auch drey Edle Herꝛen/ vnd in die so Jun-dern vom Adel/ ſambt vier Doctorn bey ſich gehabt.Daſſelbig mahl hat Er auch/ dienſtag nach Margrethen/ feine Lehen vnnd Regaliavon Keyſer Maximiliano empfangen.Anno 1497 gab Er der Statt Erffurt ein Privilegium/ daß weder Rath noch Bur⸗Erffurtiſch
ger daſebſt/ in prima inſtantia, gehn Mentz ſolten nach können citirt werden. Privilegium.
Anno 1499 hat Ertzbiſchoff Berthold das Frawen Cloſter Barfuͤſſer Ordens/ nechſt 36 d.vnder Meng bey Weiſſenaw eingeweihet/ inn der Ehre der heiligen Dreyfaltigkeit/ vnd ö 6zu allen heiligen genant.
Georgius Spalatinus ſchreibt in feiner kleinen Chronica. Hertzog Friedrich zu Sachsſen der Churfuͤrſt hette es jhme geſagt/ daß Er ein mahl zu Nornberg Ertzbiſchoff Berthol-den gefragt: weil Luce 22 ſtuͤnde/ Herz hie find zwey ſchwert: wo ſie dann weren? daraͤuffEr ſhmegeantwortet: die geiſtlichen heiten das eine/ namlich das geiſtliche allbereit: trach-teten aber alle ſtunde darauff/ auch das andere/ naͤmlich das weltliche/ an ſich zubringen.
Esk iſt auch Ertzbiſchoff Berthold ein mahl auff Keyſerlichen Befehl Vnderhaͤndlerbenehen feinem brudern/ vnnd Grafen Guͤnthern von Mansfeldt geweſen: zwiſchen Gra- Dorotheafen Gebharten zu Oldenburg vnd holſtein, vn ſhrer ſchweſter tochter Frawen Dororheen r ngeborner Graͤfin v Mansfeldt/ Hertzogẽ Adolphen zu Holſtein hinderlaſſener Wittiin/)wegen des einkomens/ vñ auffhebens/ das G. Gerhart/ von F. Dorotheen Leibgeding biß-hieher jhr zu nachtheil eingenohmen: vnnd fie von jhme nicht wider bekommen konnen: aberdieſes mahl nicht viel außgerichtet. Wie Albertus Crantz lib. VIII Daniæ lib. 35 ſchreibt.
Die handlung iſt Anno 14.70 in der Statt Lubeck gehalten: die ſich gegen den Ertzbiſchoffalſo dißmals erzeiget hat/ daß Er allezeit hernach/ einen gnaͤdigen willen/ biß an ſein Ende
gegen ſie getragen. J.Anno 1505 iſt Ertzbiſchoff Berthold von Mentz/ den 21 Decembris an S. Thomastag/ an Frantzoſen(welche ſeuche damals zum erſten inn Teutſchland komen/
vnd ſehr vmb ſich geflochten) geſtorben: vnd iſt zu Meng inhohen Thumb begraben.|DO t Das