19% Das Fuͤnffte Buch/?
Coburg zu Henncherg auff Coburg ſeeligen tochter von g Annen/ Keyſer Albrechts tochter crzet⸗ g.werder an get: auff welche Heyrath F. Berthold lange gedacht: wie dadurch die Coburgiſche Pliege/ eenneberg. wieder an Henneberg gebracht werden mochte/ darumb Er mit Marggrafen Woldemarn/..diefes nahmens dem erſten Churfuͤrſten zu Brandeburg (der dieſer Gutten ſehweſter hatte).
zuvor vicl vnderredung gepfiogen: vnd jhn auff ſeine meinung gebracht. Darnach durch indenſelben/ fernere vnderhandlung/ bey der dritten ſchweſtern/ der Hertzogin zu Czlogam/ fk,
ſo viel erhalten: daß dieſelbig iñ dieſe Heyrath vñ mitgabe auch. die ſer Gut⸗· j
ten /ſrer ſchweſter/ die Coburgiſche Pfiege/ zur Mitgab folgen möchte. Und alſo kam durch ar
dieſes mittel/ die Pflege Coburg (ſo nun bey 23 Jahren Brandeburgiſch geweſen) wide-
rumb an Henneberg. lin, nn,, n, nn, DH, lu
Schlee he Anno zzz iſt dieſer Grafe Heinrich mit inn vnd bey der Schlacht geweſen/ ſo zwi⸗ slbey ni. ſchen den beyden/ wiedereinander er wehleten Key ſern/ K udwigen dem Beyern/ vnd Erg -doꝛrff. Hertzog Friderichen von Meſter Reich/ bey Milldorff inn Beyern gehalten worden(vie jX. Audwig. Aventinus gedenckt) da Keyſer Ludwig nicht alleine das Feld behalten/ ſondern auch den 1Ertz Hertzog Fridrichen gefangen. Davon andere Chromken weilleufftiger mögen geleſen*
Wie es aber mit vorgedachter Heyrath einen forthgang gewonnen: ob die als bal nvollzogen/ oder inn einen auffzug kommen/ weiß Ich nicht. Alleine hab Ich eine Lateini⸗ 1ſche verzeichnis funden/ vnter der Jahrzahl zz mit dieſen worten. loannes xxu Papa di-ſpenſavit ſupet matrimoniò Henrici Comitis& Gutæ Marchioniſſæ, in quarto gradu 1or,"Confanguinitatis contracto: ad petitionem Caroli ducis Calabriæ, qui Vrorem ha- Inö‘buicKatharinam materteram Gurg:& füit hæc Katharina ſicut& mater Gutæ, filia an]Alberti Keßis Romanortim. ce: i,, mHieraus iſt offenbahr/ daß entweder vor dem beylager/ oder hernach/ iñ dieſe Ehe ein neinſpruch geſchehen/ vnd den beyden vertraweten von den geiſtloſen ein gewiſſen gemacht milwooden: als ob fie ein ander Blutfreundſchafft halben zu nahe verwand/ vnd derenhalben Ineinander nicht nehmen: oder da ſolchs geſchehen: doch mit gutem gewiſſen/ einander foͤrder InBzpſtliche nicht beywohnen koͤndten/ ohne ſonderliche Biſpentation, des aller heilligſten Vatters des IiDitpenfation Babſts zu Rohm: bey welchem/ gold vnd gaben ſo viel zuwegen bringen kondten/ daß die umſes, ſo ſonſten zuvor/ an jhme ſelbſt/ fur vnrecht erkand worden: hernach recht ſein muͤſte. 1jVnd leſſet ſich anſehen daß iñ dieſer ſache/ dieſelbige richtig zumachẽ/ muͤhe vnd arbeit/ auch 1gewiß lich nicht geringe vncoſten find angewendet worden/ che endlich durch H. Carlen In
von Calabrien/ König Ruprechts zu Neapolis ſohn/ die Dilpenſation bey dem Bapſt igausgebracht worden Wie nahe aber Fuͤrſt Heinrich von Henneberg/ vnd feine vertrawele/ 6
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Frewlin Gutta/ einander verwand: erſcheinet aus dieſer nachgeſetzten figur. cn¶ Poppo des nahmens der dreizehende Grafe vndHerr zu Henneberg.„afHeinrich der Vlll/ Herman der Il/ G. n.Grafe zu Henne iju Henneberg auff.. Coburg . yBerthold der VIII. Gutta/ Marggraff Albertus. 2DOtten zu Branden. ,, Alburg Gemahl. Keyſer. N h=.ö. Berthold der: vnd Hermannus Marg Anna. Katharina. Carl/ unerſte Fůrſt zu en. grafe zu Brande Hertzog nx. hnneberg burg Calabri ı inn... m, GHeinrich der MM.— Guta: fo Furſt Heinr. j tkFuüͤrſt zu Hen chen zu nahe verwand za|neberg. fein ſollen..Anns
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