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der Hennebergiſchen Genealogien. aizzn viel wege vherſchritten Denn Er inn waͤrendem anſtand/ ſich des Renthoffz/ ynd des‚Berichts inn der Statt Schmalkalden/ vnn d vber das auch etlicher Dör fer 1 n SchloßFranckenberg gehoͤrig eigen ge gewalts vnderfangen: newe Ren m fiſter vnn d Fronbotengeſetzt/ der Hennebergiſchen Wiltbane/ ſampt gung vnd Laͤgern/ in den Dorffern/ ſich vn-derwunden: vnnd letzlich auch alle ein vnnd zugehoͤrung des Schloſſes zu Waſungen eigenthaͤtlich eingenommen. Da doch zur zeit auffgerichtes Tompromiß/ die jungen Herzen al:ler jetzberuͤhrter ſtuck/ in offenbarer/ küuͤndiger vnd rhuͤwiger beſitzung geweſen.*Demnach lieſſen die Richter Fur ſ Heinrichs Proteſtation auff ihr ſelbſt beruhen:.vñ fuhren nichts deſto weniger mit der eröffnung jhres einhelligen Rechtsſpruchs zu Nörn⸗ Yrthelotẽberg den 14 Septembrit des 1444 jahrs/ fort..,, oͤffuung.Der innhalt aber des Rechtſpruchs war dieſer. Das Fuůrſt. heinrich von Henneberg/ 2;Kläger : inen, ein mahl geleiſtet versicht/auffrichtig zuhalten: vnd die beflagtejunge Herz VAußfſpench.ren/ eine Vettern jhme die dreyhundert gold gulden jahrlich zureichen ſchuldig: vnnd do et⸗ öwas daran hinderſtellig/ vnweger lich vnnd vnverzuglich reichen, auch derenhalben gebůr-liche verſicherung thun ſollen. Dagegen ſoll Furt, heinrich aller derer/ nach JFurſt Will.helm ſeeligen abſterben/ eingenommen er Guͤter/ Schloͤſſer/ taͤtte/ Weyler/ c. von ſtundan widderumb abtreten/ ſich deren euſſern/ vnnd die wieder an feine junge Vettern weiſen:vnnd fie hinfort aller klag vnd anſprůche zu jhres Vatern ſeeligen hinderlaſſen ſchafft allerding vbrigen.
; Diefes vrthels waren die jungen Herzen/ ſambtſhrer Fraw Muttern/ wol begn get/vnnd hoͤchlich erfrewet: erforderten darauff jhre Landtſchafften gehn Meiningen / auff den x. guumettag Michaelis: eröffneten jhnen daſelbſt/ das Noͤrnbergiſch vrtheil: mit gebůrlicher erin⸗ ingennerung: weil nun dieſe ſtreittige ſachen/ durch recht eroͤrtert vnnd endtſchieden/ daß jhnennunmehr/ als frommen vnd gehorſamen VBnderthanen/ gebuͤren wolle: niemand an ber/den jhnen, als jhren rechten natürlichen Erbherꝛen/ alleine/ vermittelſt gewonlicher hul-dung gehorſam/ getrew vnd aller gebür gewertig zu fein. Wie fie ſich dann auch deſſen/ ndkeines andern zu jhnen verſehen theten.
Gleiche ſuchung geſchahe auch bey der Statt Schmalkalden : welche ſich aber weger⸗ Schmal-ten/mit bitte: dieweil ſie mit eben ſolcher ſuchung von Furſt Heinrichen/ benehen ernſter kalden.hefftiger bedrewung/ angelangt weren: die huldung biß zu endlichem außtrag der ſachenghadiglichen aufzuziehen. Als dann wolten fie thun was frommen leuten wol an tnde.
Ehe vnd zuvor wiſten fie ſich gegen keinen theil gnug ſam zuverwahren. öAuffgedachtem Landtage zu Meinungen wurden der verſamleten Landſchafft/ auch Chut enn
etliche offentliche ſchreiben/ von Ertzbiſchof Jacob von Trier vnnd Biſchoff Antonio von.
Bamherg/ auch von Churfůͤrſt Friedrich en zu Sachſen / vberantwortet/ darinnen jhnen 8
angezeigt ward/ wie die ſe ſachen zu Noͤrnberg/ durch endlichen Machtſpruch Rechtlichen
entſchieden: der wegen jhnen gebuͤre/ ſich an jhre junge LWandsfürſten/ mit gebůrender hul-
dung zugeben/ mit angehengter erinnerüg/ za was mercklich er beſehwerung es jnen gereich-
en kondte/ wo fie ſich widderſetzig vnd vngehorſamlich erzeigen wuͤrden.
Gleicher geſtalt/ wurden alle der Herꝛſchafft Cehenleute vom Adel/ durch der jungen
Waſu ngen
Herꝛen Fraw Mutter/ vnnd Fur Münder gehn Köͤntgshofen zuſamen beſchrieben: vnnd.
jhnen das Noͤrnbergiſch vrtheil vorgehalten/ vnnd geſuchet: daß ſie nunmehr jhre Lehen/ ſchiwerbng. 3fo fie bißher von der Fuͤrſtlichen Grafeſchafft Henneberg getragen/ bey Niemands an-ders/ den bey den jungen Herzen/ vnnd ſhren Fürmünden/ ſuchen vnnd empfahen.: Aber Fürft Heinrich/ beſchwerete ſich zum allerhoͤchſten/ vber das Noͤrnbergiſche vr · rrthel: ſchalt es offentlich ein Partheyiſch/ widder Necht geſprochenes/ vermein tes nichtis‘
ges vrtheil: widderſprach jhme trotziglich. Schickte derhalben auch feine offene Btieffe/ Semper con