LTeich⸗Preditzt. 11ſtaͤrcket/ die übrigen aber ſchamroht gemacht/ und zu gleich-mäſſigen Wohlverhalten angereitzet und auffgemuntertwerden.
Sonſten iſt uns Joſeph/ wie fein Vatter Iſrael/hierinn ein Bild der Gläubigen/ dam fie find GOtt auchlieber als ihre Brüder nach dem Fleiſch/ das iſt die uͤbri⸗ R. 3..gen Menſchen. Der HErz laſſet zwar ſeine Sonne auf-Matth . 5.gehen über Gute und Boͤſe/ und laßt regnen uͤber S3.Gerechte und Ungerechte. Aber die ſonderbaren Guttha-ten/ Beneticia throni, die Gutthaten des Throns/ wieſie Auguſtinus nennet; Namlich die Gnadenwahl/ derVerdienſt JEſu Chriſti / die 8 Ottes⸗Kindſchafft/ die Ver-gebung der Suͤnden/ Friede und Ireude in dem. Geiſt/ x0. 17.und das ewige Leben theilet er allem zu denen AußerwehltenGlaͤubigen. a
Dieſe und ſonſt Feine andern find die Geſegneten des Mate. 25.Vatters/ denen er fein Reich bereitet hat von Anbegin. 34.der Welt her. Dann unſer Heyland ſagt deutlich: Wer jon. 3. 380.an den Sohn Gottes glaubet/ der hat das ewige Leben/
er aber an den Sohn GOttes nicht glaubet/ der wird
000 33 nicht ſehen/ ſondern der Zorn GOttes bleiberüber ihm.
Gleich wie demnach Joſeph um ſolcher ſonderbarenLiebe ſeines Vatters willen ihne hinwiederumb hertzlich geliebet/ und ihme biß in feinen Tod getreullch abgewartet hat:Alſo find auch wir/ die wir durch GOttes Gnade an JEſum
hriſtum glauben/ ſchuldig und verbunden GOtt mehr zulieben als andere/ weil wir auch mehr von ihm geliebet werden,und unſern gantzen Wandel alſo anzuſtellen/ daß er einWolgefallen an uns haben/ und uns lieben möge biß an jon. 13.1.unſer End.So viel von den Perſonen/ welche mit einander geredt.
Von dem Andern.DL Sach/ davon Iſrael mit Joſeph geredt/ iſt zweyer-
ley/ dann|B 2 A. Zeiget