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Unsers Herrn Jesu Selige Auffahrt, Worauff Er die lieben Seinigen gleich nach Seiner Aufferstehung vertröstet, Joh. Cap. XX. vers. 17 : Bey Hoch-Ansehnlicher Bestattung Des ... Joh. Friderich Fäschen, Des Grossen Rahts, und Wohlbestellten St. Bläsischen Am[m]tmanns, Bey St. Theodor, als in der Haupt- und Pfarr-Kirchen der Minderen Stadt Basel, Einer Christlich- und Volckreichen Gemein Anno 1709. d. 11. Maij. Als an dem Samstag nach dem Hochheiligen Auffahrts-Fest, Schrifftmäßig vorgetragen / Von M. Andrea Merian, Pfarrern daselbsten
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Sap.7.3

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Christliche

tomme Trauren/ und nach der Freud tomeLeyd.Der Mensch bey seinem Eintritt in diß Lebenpropheceyt ihm diß alles selbs:

Weinen ist unser erste Stimm/Mit Weinen sind wir gebohren/

Mit Weinen trägt man uns wieder hin/Den Würmen zur Speißerkohren.Auch König Salomon muß gestehen: Daichgebohren war/ ist Weinen auch gleich wie anderer Menschen/ meine erste Stim gewesen.

Man list zivarbey Auguftino von Zoroaftredem Bactrianer Rönig/ daß er mit Lachen zurWelt gebohren/ und in der ersten Stund feiner Ge-burt solle gelachet haben; Aber wenns dem also/ sohat es als ein monftrofisches Lachen nichts gutes be-deutet/ maffen er nachgehends ein ungeheurerMensch und greulicher Zauberer worden.

Eben gedachter Kirchenlehrer schreibt dargegenrecht von unserem menschlichen Leben und Wesen:Ingreffus flebilis, progreffus debilis, exitus horribi-lis: Der Eingang ist kläglich/ der Fortganggebrechlich/ und der Außgang schröcklich.

Jedennoch aber gönnet der liebe GOtt bisweilenauch den Seinigen ein Lachen/ Trost und Freude/Tob. 3, 22, wie es die fromme Sara rühmet: Das weiß ichfürwahr/ wer GOtt diener/ der wird nach derAnfechtung getröstet/ und aus der Trübsal erlöser/ und nach der Züchtigung findet er Gnade/ dann du hast nicht Lust an unserem Verderben/ dann nach dem Ungewitter läßt du dieSonne wieder scheinen/ und nach dem Heulen

und