Leich-Predigt
diesem gegenwärtigen Leben ist unter den Menschenein grosser Unterscheid / und doch selten einer der/ fürwelchen er mit gehalten und angesehen seyn; Ein man-cher spielet die Persohn eines Regenten/und weißtdoch nichts wenrger/als wie man das Volck regierensolle; Ein ariderer tnttet auff/als ein Gelehrtcr/thutals warmer allein klug / alle andere Menschen abergegen ihme nur ein Schatten waren / und hat dochsein Lebetag wenig vergessen/was zu rechtschaffener/erbaulicher und Menschlicher Gescllschafft nützlicherLruäittori erfordert wird. So stecket ein mancherWolffmrder einem Schaffskleid/ ein mancher Teu-fe! verstellet ffch in einen Engel des Liechts/ eirr man-cher will den! 7 fahmenhaben/daßerlebe/ ist aber inSünden und Ubertrettungen tod/wredcrSohnGot-tes im Buch der Offenbahrung von dem Engel derGemeine zu Garden sagt.
Wann die Eomwdr auß ist/und die^ÄorLZ ih-re Kleider wiederum außgezogen haben / so ist keinUnterscheid mehr unter ihnen / sondern sie sind allegleich; Also wann der Tod diesem zeitlichen Lebenein Lude macht / so höret auch aller Unterschied derStanden auf. l!ckor 8 lceptiAl.iFonibu 8 X^nrit, IndemTod kan man einenKönigvor enwrn armen Bau-ren nicht mehr unterscheiden. omnes Lirüd,iru^Äre 8 naLirnni',p2re8 inorimur, sagt der weiseMann 8 enecL, Ungleich/oder zu ungleicher Lon-äickonund Wesen werden wir zwar geboren / aberder Tod machet uns wieder alle gleich. Es fahrenhinunder in das Grab/und sind da vor einander nichtzu erkennen/die Herrlichen und der Pöbel, dieReichen
A Z und
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pir, reliczui,vcluruinbistcrunrur.
15.
r.Cor.i 1.141.
^.5.14.