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Des Fürtrefflichen Hochgelahrten Herrn Alberti Krantzij VVandalia Oder: Beschreibung Wendischer Geschicht : Darin[n]en der Wenden eigentlicher Vrsprung, mancherley Völcker, vnd vielfaltige Verwandelungen, sampt dero vollbrachten großmechtigen Thaten, vnd was sie entweder vor Reiche angerichtet, oder auch zerstöret ... / Allen der Historischen Warheit liebhabern, erstlich vom Authore in Latein vorfertiget: Nun aber denen, so derselben Sprach vnerfahren, in Hochteutsch transferiret vnd vbersetzet, Durch M. Stephanum Macropum vom Andreaßberge
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Alberti Crankij

Wenden haben/ wehleten einen König auß ihrem mittel/ vnnd wie sie mit ihrem Volck fichwebleneis offentlich erzeigt/ verstecktens in zweyen winckeln eine wolgerüften hinderhalt/ weleches doch der Konig bald erfahren/ vnnd den seinen gute achtung darauff zu haben/befehlen/ denn sie führten den Krieg zu Wasser. Als nun die Schlacht vnter desnen/ die öffentlich gegen einander hielten sind an der menge gleich starek waren/ an-Derwen gestellet/ ist auch der hinderhalt auß den schlupfflöchern herfür gewischt/ vnndjhrenden is Gesellen zugeeilet/ da ist erst der Streit hefftiger/ vnd die Wenden im ersten anfallDerlag. alle erschlagen worden/ Deme beyde Könige/ mit dem andern ihren beyhabenden

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Kriegsvotek zugesehen/ Wie nun der ganze helle hauffen treffen solte/ vnnd jestEin Wen alle ding darzu angeordnet/ tratt auß den Wenden ein länger beherzter Mannde fordert herfür/ vnd sagte zu den Feinden/ Damit man dem Krieg in der kürk abhelffe/Danen eis so ftellet mir einen entgegen/ der von wegen des ganzen hauffens sein Heyl verfusnen allein che/ vnd wenn der vberwunden wird/ sell vns vnsere vorige Freyheit bleiben/ vndvnd ges darüber mit zinsen niemand beschweren werde ich aber vberwunden/ wollen wirdie vorige einfeltige pflicht gedoppelt zu erlegen/ vns hiemit freywillig verbundenhaben. Nun hieltens die Dänen schimpfflich/ jhm sein begeren abzuschlagen/vnd legtens shnen sampt vnd sonders für eine großfe Schande auß/ wenn niemandvon den jhrigen sich würde an jhn wagen dürffen. Da war einer vnter dem hauffen/ der mehr Muhts im Leibe als stärcke hatte/ dieser fragte den König/ was derVberwinder zu Lohn haben solte? Der König brachte ein bar güldene ArmRensbans bånder/ welche/ wie heute die Ritter jhre güldene Ketten vnd Gürtel zum zeichenzeichen ihrer Tugend: Also die Fürnembsten im Kriege damals zum zicrraht pflegten zuder Rite tragen/ diefagt er ihm/ wo ferrn er den Sieg erlangte/ zu. Darauffredete derander weitter/ Was hat gleichwol der sberwundene anders/ als ein ewige schansde/ vnnd einen schnellen Todt/ welchs bose Kriegsbesoldung ist zu erwarten?Doch weils rühmlich stehet/ fein Leben für das Vattertand in die schank sehen/wil ich mich getreft an den Feind wagen. Mit diesen worten hawete er den Wensden vber die Ohren/ wie sie aber in dem rechten kreiß waren/ bezahlte er den Dinen mit solcher Münze wider/ daß er von einem streich nider fiel vnnd todt blieb.Die Dänen liessen sich bedüncken/ daß weil sie vorhin zu Wasser/ vnd aber jcht derWende auff dem Lande den Sieg erhalten/ were eins gegen das ander vergolten. Wie dieses der jetztgedachte Wende höret/ wotte er seinen LandsleutenDee Obs noch mehr preiß erwerben/ bott derwegen den Dänen noch einen Kampffan/ infiegende meynung/ shnen were vielleicht bey jetzigem Spectakel das Herz dermassen in die

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Hosen gesuncken/ daß keiner mehr mit ihm diese Streiffkas ziehen würde die Dasnen fahen sich lang nach einem vmb/ den sie dem hoffertigen Wenden entgegenschickten/ Endlich ward noch einer funden/ der gleich dem vorigen sein Leben demBatterland zu gut darbot/ damit die Römer von ihren Decijs nicht alleine rühmen. Jedoch fragte er zuuor den König/ wo mit er ihn nach erhaltenem Siegzu verehren geneigt? Der König zeigte jhms sechs an einander geflochtene schöneguldene Armbänder. Wenn du( spricht er ferrner) dein Gemüht darnach verandern/ vnd den auffgefaßten Preiß wider zu dir ziehen würdest/ was soll ich dannthun? Es ist besser, daß wirs bey einem Schiedsmann nider legen/ damit/wenn ich den gewinn für augen sche/ luftiger vnnd hurtiger werde zum fechten.Dem der Konig antwortet/ So du an meiner Zusage zweiffelst bin ich zu friesden/ daß du sie vor dem Kampff zu dir nemest. Und in dems der König auß seisnem Schiff wil in ein anders werffen/ welches er wegen seiner stärcke nicht zu thunvermochte/ fielen die Armbänder zwischen den Schiffen ins Wasser nider. Dafieng der Dänische Fechter an vnd sprach/ Nun/ auff daß Jedermenniglich spü-ren vnd sehen müge/ daß mirs mehr vmb Ehre/ die an ihr selbst belohnung genugist/ denn vmb den gewinn zu thun/ frewe ich mich darüber/ daß fie weg seyn/ vnndwil ich nunmehr desto beherzter streiten/ Macht sich mit dem/ wie er da gewaffnetStunde/ an den Wenden/ vnnd Fritten allerfeits gleich männlich/ worzu ſie deß

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