Derro
Det/ t
Da
Dife
και τα
fa
sg
Wendischer Geschicht/ das I. Buch.
19
Reussen,
volcks/ das ihnen auch Polen / Bohemen/ Reuffen/ Mährern vnd Schlesienzu enge wurde. In Vngern habens sich Sechzig Jahr auffgehalten/ vnd beyden Römischen Keysern mit ihrer Trew vnd standhafftigkeit so zuthänig gemachtdaß ihre vornembsten an den Keyserlichen Hoff gefördert/ vnd die aller Oberstenworden/ daß an Stilicone woll zubefinden/ welcher zweyer auff ein ander folgensder Keyser des cinen Tochterman vnd des andern Schwager gewesen/ als ichan seinem Orth will anzeigen. Sigbertus Gemblacensis ein Münch vnd FransBoischer außbündiger Scribent/ gedenckt in seiner Historien/ daß die Wendenvon den Gothen außgetrieben/ vnd in der Römer Gebieth gezogen/ vnnd bißauffs 13. Jar der beiden Keyser Arcadij vnd Honorij bewohnet haben. Derwesgen die Wenden/ so sich lang zuuor durch gang Sarmatia ergossen/( dauon hen. Der Wentigs Tages ihre Landsleute die Reuffen ein groß antheil/ vnd die Tartaren noch den vielsfeltigeein mehrers befizen) erstlich von den Hunen/ die der orcher vor daßmal geherze verkehschet Theils in die Abend vnd Mitternachtige Länder Theils an die Thonaw/ rungen,vn dannen von den Gothen fürther sein vertrieben biß sie in mier Vngern sich wiesder geheuffet/ vnd nach anleitung vieler Völcker sich gleicher gestalt befliffen/ größfere vnd herzlichere Sig zuerlangen. Sie haben gehöret/ dz die Gothen vor jhnenThraciam vnd Griechenland eingenommen/ vnnd jeg in Italien einen NewenLärmen anzurichten schwanger giengen. Zu dem war ihnen auch nicht vnbeswust/ daß lange zuuor die Franzosen in Aslam hinein gebrungen/ vnnd daselbstreiche vnd stadliche Herzschafften erlanget hetten/ Deßwegen sie ihr Heill auchversuchen wolten. Haben also mit zuthun der Schwaben vnd Alanen am Rhein alanensich niedergelassen/ daselbst gleichsam an der gränge des H. Rom. Reichs ihren Völckerersten Siz befestiget/ vnd wegen ihrer vielen Bürgen oder Schlösser/ von den bes bey dennachbarten den Nahmen Burgundier empfangen Wiewoll dieser Nahme dl Plin. lib. 4.ter ist/ denn daß er erst zu der Zeit solte auffkommen sein. Plinius gedenckt auch cap. 12.der Burgundier/ vnd bezeuget daß sie ein Theil der Wenden sein/ vnd hat er vordiesem vnter Keyser Trajano seine Historien vollendet. Dazumahl war Valenstinianus I. Romischer Keyser nach vnsers Heylands Chrißi Menschwerdungim Drey Hundert vnd Siebenkigsten Jar/ Dieweill er aber ein Aufsichtiger 37.6.vnd Großmütiger Fürst war/ darob jhn jederman fürchtete hielte er die Wenden#dDamit innen/ daß sie nicht führter einrissen. Dauen Cornelius Tacitus ( deffent citiret THistorien wir nicht ganz haben) beym Blondo Zeugniß gibt/ Das die Wenden cucumwelche man hernacher Burgundier geheiffen/ mehr den Achgig Tausend MannStarck ober den Rhein ( das ist an vnserer Teutschen seiten fo die Italianer nachjhrer Rechnung hierüber setzen) sich zuwohnen begeben/ die hette Keyser Tiberius vnd Drusus/ nach dem sie inner Teutschland bezwungen/ in jhre vorige Stättegetrieben. Derwegen die Wenden lange vorher jhre drther verlassen/ vnd sichherauß gewagt haben/ ob sie beffere gelegenheit in andern Landen finden möchten.Vnd ist ihr veterlicher Sig anfangs/ so fern sich gans groß Sarmatia erstrecket/gewesen/ dauon sie noch jeg die Seiten desselben/ alß Polen Bohemen Reussen/vnd die inneren weitschweiffenden Wildnüssen die Tartaren inne haben. Da sieaber noch in Bngern waren/ stiegen sie dermassen zu hohem Glück das man jhrevornembste Herzen für die liebsten vnd werdesten am Keyserlichen Hoffhielte Vnter denen der vnuerdrossene vnd starckmütige FürstStilico/ beim allergiaftigsten des WesKeyser Theodosio Magno solche Gnade vnnd Gunst erworben/ daß er jhme feine conis hosTochter zur Ehe vermählet auch bey seinen Lebezeiten grosse ding durch ihne ver- bes Ansesrichtet/ dergestalt/ daß der Keyser im Todtbette/ jhne dem Jungen Keyfer Ho- ben,norio/ vnd dem Occidentalischen Reich allerseits mit gutem Rath vnd Aufsichtbeyzustehen vorgefeset. Gleichfals hat ihn Honorius so sehr geliebet/ daß es lbeyde seine Tochter eine nach der anderen gefreihet sein aber beide.
che das Beylager geschehen/ Vnzeitigs To
Des vorfahren,
Eben
Blondus
denStilis
ids may