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on.
Alberti Crankzij
Jkt nahete sich Henrici des Meckelnbürgischen Fürsten leste zeit heran/ vnd da ermerckte/ das ihm der Todt immer näher zuherken trat/ hat er sich wie vorhin infeinem leben tapffer vnnd ernsthafft erzeigt: vnd derhalben auch auff seine letztehinnfarth darinn die folgende ewigkeit zubedencken stehet/ sich geschicket. Försderte derwegen seine nechsten zu sich/ vnd verordnete an statt des Testaments einRebenitz Kloster in S.Claren Namen auff seinem Hoff in der Stadt Rebenis/ darzu er etsint Ribe - liche Vorwerckevnnd Meyerhoffe verlegte/ zuerbawen/ vnnd jhn im Kloster zunig. Dobran bey seinen Vorfahren zur Erden bestetigen solte/ legierte auch erwehn-tem Kloster einen halßband/ auff vierhundert/ vnd noch seinen Armbandt auffWas eine hundert Marck Silbers werd geschäßet/ vnnd erachte ich das zu der zeit eineMarck Silbers so viel gewesen/ als eine gemeine Marck/ welchs sich jst viel an-ders verhelt/ da zwölff gemeine/ nur eine Marck lodigs Silbers machen. Er gebotauch das bey den armen Bawersleuten die bißher im schwang gewesene aufflagewegen entrichtung( wie mans genennet) des Hunde korns abgeschaffet würde/ vndentschlieff darauff bey seinen Vätern.
Legatum
MarcSilbers
Tey.
Das VIII.Capit.Grewlis
Je Juden so in Wenden allweg von alters hero gewohnet vnndfich enthalten begiengen vmb zeit als Johannes/ des nechstgewesenen Fürsften Nicolai Bruder darinnen regierte/ ein grewliche vbelthat zu Cracow /der Juden einem im selbigen Lande belegnen Stadtlein/ darinn sie brachen die Kirch vnd diezuCracow Sacriften auff/ nahmen das hochwirdige Sacrament des HErren sampt vielen
che that
zum gebrauch der Krancken geweiheten Hoftien/ in einer Büchsen herauß/ vnndtrieben damit ihren Gottslåsterlichen muthwillen/ theils prickten vnd stachens mitnadeln/ theils riessens vnnd zuschnittens mit Mässern/ die vbrigen traten sie demHErren Chrifto zur schmach mit Füssen/ vnd strowtens auff den gemeinen weg/das sie auch von den Christen getreten wurden. Die Priester merckten den Diebsftall zum ersten/ vnd wusten nicht/ wenn sie damit beschuldigen solten/ zeigtensden Obersten in der Stadt an/ die liessens ans Capittel gen Gustraw gelangen.Die Clerisei setzten eine Fasten auff/ vnd baten/ Gott möchte jnen offenbarn/ woes geblieben/ vnnd ob den Dieb das silber/ oder das H. Sacrament zu fielen ge-reiget. Als dieses für Johannes kahm/ fasfete er bald die gedancken/ wie es darsumb beschaffen/ vnd befahl die Juden peinlich zuverhoren/ von stundt an bekenne-ten sie die that/ vnd entdeckten die mit dran schuldig/ welche man durchs ganz Landließ fahen vnd einziehen/ hernacher wurden sie mit scharffer marter gepeinigt/ vndauff ein Radt gestoffen/ auch suchte man die heiligen Hoftien im Sande auff dabeydufferten sich viel mirackel/ dahin ein grosser zulauff geschach/ daher bawte mandaselbst auff bitt frommer leute/ eine Capell/ darin sie dem HERRen lobsungen.Andere Nicht lang dar zwischen im jahr tausend dreyhundert vnd dreißig aufferte sich dersgrewliche gleichen abschewliche böse that der Juden/ diefer gestalt: eine bekehrte vnd getauffteJuden. Judin / begegnete ciner andern Judinnen jres Brudern/ mit namen Eleazari fra
that der
wen/ diese bath die andere/ vnterm schein grosser freundtligkeit in jr hauß: welche zuir sagte: Ich fürchte meinen GOtt/ darumb hab ich mich von ewere gemein abge-Sondert. Die Judin zanckte mit jr hierüber vnd sagte wieder: dieweil du deiner lasfter vnd schand halber von vnser gemein bist außgeschlossen/ hastu dich zu de Chrisften begeben/ damit du deinen luften desto besser nach hengen könnest: was fagstu låsftermaul/ fuhr die ander auff dein Lügenzung verursacht mich/ das ich bekennenmuß/ was ich bisher vorschwiegen/ worumb ich nemblich von euch geschieden: Duweist dich zuerinnern/ das ich einsmals/ wie jr das H. Sacrament so jhr von einerChriftinnen gekauffe/ in ewer Synagogen mit nadeln stachet dabey gestanden/ vneine stimme gleichsam eines Weinenden Kindes gehöret. Solchewere that hatmich erschreckt/ vnd das wunderwerck bewegt auch hat Gott mein herg gerüret/ dzich zur stund von euch zur firch geflohen vnd barmherzigkeit mit der tauffe erlanget habe/ die ich wol wünschen wolte/ das du vnd die deinen sie auch von herzenfuchten. Dieß war die rechte vrsach von euch zu weichen/ vnd nicht die du mir
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