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Des Fürtrefflichen Hochgelahrten Herrn Alberti Krantzij VVandalia Oder: Beschreibung Wendischer Geschicht : Darin[n]en der Wenden eigentlicher Vrsprung, mancherley Völcker, vnd vielfaltige Verwandelungen, sampt dero vollbrachten großmechtigen Thaten, vnd was sie entweder vor Reiche angerichtet, oder auch zerstöret ... / Allen der Historischen Warheit liebhabern, erstlich vom Authore in Latein vorfertiget: Nun aber denen, so derselben Sprach vnerfahren, in Hochteutsch transferiret vnd vbersetzet, Durch M. Stephanum Macropum vom Andreaßberge
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DASXXIX

Cap.Empoh-rung zuDangig

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Alberti Cranbij

auch dahinn/ das wiewol fie todt/ gleichwol vom Gerichte verurtheilet/ vnd alsvorräther der Stadt auff Räder den Raben zufressen/ geleget wurden. Dergestaltist des guten Mannes blut gerachet/ vnd die gerechte straff erfolget.

Z

VDantzig fieng die GöttinErynnis gewaltig wieder an zu regieren/Denn die Bürger rottirten vnd verschworen sich zusammen den Rath nichtweiß ich/ aus was vrsachen/ allein dz sie auff denselbe lesierten vn schmeheten dieregierung würde vbel verwaltet/ vmbzubringen. Bngewiß ifis/ ob sie solchs ausbegierde zu herschen/ oder aus günstiger zuneigung gegen die Ordenshern/ oder asberdz sie des langwirigen krigs vberdrüssig waren/ angeftifftet. Mir ifts für meineaugen verborgen. In dem nun dieser böse Rathschlag bey den bürgern in starckemschwange gehet/ gelangets an einen/ dem daher nichts guts/ sondern der eigentlicheontergang der Stadt ahnete.Derwegen er daffelbe/ was er gehöret/ von sich gesSechzig fagt/ vnd entdecket. Hierauff ward nach den conspiranten gegriffen/ vnd der vorsdie wider nembsten 60.gefangen genommen/ aber derjenigen/ die hierumb mit wissenschafftden Rath gehabt sollen vber 400.gewesen sein. Denn sie haben bekandt/ dz sie vber4.jar alssich vers bereit damit vmbgangen/ die fach mit hinwürgung des Raths/ der sich ihrem be-gerichtet. düncken nach auff keine billiche mittel wollen weißen lassen/ auff andere wege zurichs

manner

bunden

wunnen.

ten. Auff solche jre auffag ward jnen nach erkentniß der Rechten/ das haupt vor diefüß geschlagen. Den andern so hierin sich auch böses bewust/ ward durch ein offenedict angesagt/ wo fern sie dz leben zubehalten gemeinet/ soltens sich in ewigkeit zurStadt hinaus packen/ oder auch da sie nach bestimter zeit betroffen würde/ gleicher346 2. straff gewertig sein/ damit schieden sie von dannen. Desselben 1462. jahrs war einanschlag gemachet auff die Stadt Colberg in Pommern / welche/ weil sie den geistalichen zustendig gleichwol aber denselben nit aller dings wolte gehorsame gedachten etliche von Adel sie mit list einzunehmen/ vnd den F. in die hende zugeben/ dasmit sie einen hetten der jnen jre hoffertige freyheit etwas köndte in den sack stecken/vnd einen scharfferen tert fürlegen/ dem sie also besser nach der pfeiffe dangenColbergfait mit ſten. Solchem ratschlage zufolge/ erfahens die zeit/ vn als es fast mitten im wintervorrathe in den finstern vnd langen nachten schlugens die lettern an das sie vberstiege. Darxey ges über wachten die bürger auff/ hetten aber schier zu lang geschlaffen: eyleten damitgar geschwind der mauren zu trieben die feinde dauon/ vnd erretteten also shreStadt. Die feinde begabe sich zur flucht/ vnd lissen jre ruftung/ die sie mit gebracht/im stich. Von der zeit ist der Burgermeister derselben Stadt/ Johannes Schleckfein vornehmer mann/ allen geistlichen/ von denens desfals die anfechtung leydenmusten/ spinnefeind worden/ also/ das er auch auffiren bann gang nichts geachtet.Man sagt auch/ er habe die priester daselbst so er der Verrhätercy halber( das sieentweder dieselbe angerichtet/ oder doch wol darumb gewust/ nit von sich gesagt)bezichtiget/ vbel tractiret/ vnnd jhnen die Kopffe an einer Ketten gebunden/sur Wiss vnd also vber die maur hengen lassen. Der zeit hat sich auch zur Wismar ein aufflauff erhaben wieder den einen Bürgemeister/ von dem gesprenget/ das er falschebrieffe folte gemachet haben. Vnnd ob ers gleich hart verleugnete: ward es dochdarumb mit dem lärmen nit stiller noch besser. Weil er sich den besorgete/ es möchtejm etwan ein gewalt von den vnbendigen pofel wiederfahren/ wich er genalldar er seine entschuldigung gethan/ vnd eine zeit lang verharret. Sein Sohn/ dein Thumbherr/ ließ sich mit offentlicher bedrawungen hören/ er wolte feines Bastern schmach råchen/ darumb ward er angegriffen vnd gefänglich eingezogen/ aberwie er etliche zeit gesesse/ fand er wege/ dadurch er entran. Der F.nam sich des verstribenen an/ vnd ward auff vnterhandlung deren von Lübeck wieder eingelassen daDas XXX dann alle rach/ Haß vnnd wiederwillen auffgehoben/ vnnd was zuuor vnrichtig/3ipfili- fet in vortaen geruhlichen standt gesetzet worden.

Tumult

mar.

Capit.

cher legat

in Den

Wendis.

Städten,

Lübeck /

jar 1464.fam auffmitfafte ein Bäpstlicher gesandte in die Wettedischen Städte mit vollenkommenen befelch/ dzer die leute zu dem zug/ welschen B. Pius mit hülffPhilippi des Burgund.F.vnd der Benediger/ wied

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