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bung Wendischer Geschicht. all and
Das Dreyzehende Buch
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Enser Friedrich hatte ein Gelübde gethan/ die Stadt!Rohm zubesuchen. Deswegen machte er sich mit einer gerin Keysergen anzal Volcks mitten im Winter/ da man sich seiner wenig Sridrichsin Italien / viel weniger aber zu Rohm vorsehen/ auff/ sein gen Rom Gelübde zuvolbringen. Denn empfieng Bapst Paulus sehrfreundlich vnd erzeigte ihm viel dienste beredete sich auch mitihm von der Christenheit,( deren Häupter sie beyde waren)સરો zustandt vnd wolfarth/ was massen dieselbe/ das sie fortgefeßet werden müchte/anzugreiffen. Ob nu wol die auffgeblafenen Italianer diesen frembden Pilgramfriedlich durchpaßiren liessen/ ward er doch von vielen bespottet/ von wenige aber/ de( wie ich glaube) gechret. Denn sie erinnerten sich aus den alten Jahr verzeichniß Die Welefen vielleicht der zeit/ das die vorigen Keyser nicht so gering/ sondern mit vielen tau sehen erssend geharnischten zu Pferde vnd zu fuß/ des Rom . Reichs hochheit damit zuschü- keinenhen/ so wol auch die frechen Halßstarrigen Italianer zuin gehorsam zuzwingen für Keys.hinein zuziehen pflegen. Damahls sahen sie erst das Fridericus lebete/ welchs fle denn derzuvorn schwerlich gegläubet dieweil er sich bißdahero in seinem Leben mit keiner cummelt.sonderlichen that bekandt gemachet noch erweiset. Darumb pflegtens die teutschen daus spott zufragen/ Ob der Keyser/ von dem sie niewerle gehöret/ das er sich jemals fren schaden/ od der Christenheit verderben abzuwende geröget/ lebendig odertodt? Aber der verstendige vnnd vorsichtige Fürst/ stellte alles dergestalt an/ daß bewoll daraus zumercken/ er aus sonderlichem hochwichtigen bedencken/ einem jeden sthun sein ziel vnd terminz wenn ers anzufangen gemeinet/ gegeben hatte. Welche Ablaß Hoffnung aber verschwunden vnnd dahinden blieben: Desselben jahrs ließ Bapst wiederPaulus vollkommenen Ablaß ausruffen sur hülffleistung der abtrünnigen Bd dieöhehemen. Solche Gesandten fahmen auch gen Lübeck / vnd ward daselbst in der kirchein Raften zu einsamblung derer von den frommen hierzu gegebenen Almofen ge-feget darüber sich des nachts etliche erbarmten/ vnnd mit Leimruthen das Geldtheraus fischeten/ das also wenig oder gar nichts obrig blieb. Konig Matthias versfolgete/ solche der Kirchen Feinde gewaltig fehryond machte ein groß stück von derSchlesien feinem Reich vnterthänig. Ich glaub aber das sich die Städte mit shrerMannschafft wenig wiederfchet/ vnd lieber dent Chriftlichen Vngarischen Königeals dem Bohemischen Keser gehorsamen wollen. Gleichwol hat er das innereTheil des Böhemischen landes nicht berühret noch angefochten.
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Shat sich auch damahls Marggraff Friedrich noch immerzumit das II.Kriege wieder die Herzogen in Pommern bearbeitet/ vnd das Schloß- Cap.fermünde da die ter inder Oder fleust/ mit grosser Macht belagert in devon demeinung den Bürgern zu Stettin die Farth dadurch nach der See zuuorsperre Margavnd nach eroberung dieses Schlosses/ auch ermehlte Seadt desto leichter zuzwin- graffesbelagert.gen. Hinwieder brachten die Herzogen eine starcke Besatzung zur Defensionhinein/ dieweil sich aber dieselben für dem Hunger besorgeten/ schickten sie sechzig
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