Augustin ist überhaupt ein ganz beson-derer Mann. Er hat etwas auseror-deutliches, das ihm Mäandern Heiligennicht gemein ist: und sei» Charakter, der Drey be-steh leicht finden läßt, setzet was zum Geq-M.voraus, das auf den ersten Blick nichtdemnur Verehrung, sondern auch Bewunde^ Augu^rung erwecken muß. Aus einem grossenSünder wurde er ein grosser Heiliger:aus einem stolzen ganz aufgeblasenen Wei.sen die demüthigste Sele: aus einem Ke-tzer , und vollen Freygeist der berühmtesteLehrer der katholischen Kirche . Mantrifft bey ihm zugleich eine seltsame Hei-ligkeit, und eine seltsame Gelehrtheit an;darum ist längst der Brauch, daß man ihnden heiligsten unter den Gelehrten, undden gelehrtesten unter den Heiligen nen-net. Beym Lehren kann er seine Tu-gend nie bergen; und im Handel» fälltüberall sein Scharfsinn, und seine Ein-sicht in göttliche Geheimnisse auf. Oderstelle man mir einen andern, griechisch-oder lateinischen Vater, welcher «nge-
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Was? noch am Augustin zum Ritter werden! : eine Abhandlung / von Dr. Joseph Anton Weissenbach, Chorherrn zu Zurzach
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