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^ ihm diese beeren Züge seines Charak«^ ters eingedrückt: und ilm so zu jener^ Ruhe des Gemüths gebracht , die nie ein- Werk menschlicher Erfindung gewesen.^ Iesus Christus, der Urheber der Gna«^ de macheie ihn vollkommen einsehen,^ was er Gutes hätte, rühre von Gott ;M was er Böses gehabt, wäre von rhin-k» Von dieser Wahrheit durchdrungen, wuß-rn te Augustin fich nie genug zu verachten,j« Man mußte ihn zur Empfangunq derKL Priesterweihe wie mit Gewalt anhalten:A. und da er in allen Verrichtungen Beyfallfand, konnte er sich allein kein Genügen ver«schaffen. Wie er fich von dem Laster los«gemacht, das ihm zur Natur geworden;" ^ wie er nachdem er ganz Fleisch gewesen,zum Engel ward: wie sein Herz, dasE sich jedem Reihe gefangen gab, so in Lie«ali be Gottes entbrann , daß es noch heuki ' andere entzündet; so ergienqs auch bey> der Ruhmbeqierd. Er brachte fie ganz^ unter die Füsse, und suchte nicht nur« Verachtung, sondern auch Beschämungauf. Er kam nach Karthago , und hielt>,' die dritte Predigt über den ;s. Psalm;