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für uns, wenn das alles (und zuletzt dieganze Ueberzeugung von der Wahrheitdes Christenthums) von der Kritik, undSprachkunde abhienge. Wie viele kriti«fche Zweifel lassen sich nicht auswerfen:und wie wenige sind, welche alles besitzen,das zu deren Beurtheilung vonnöthen ist?Ich habe ungezweifelte Gründe für dieReligion : und diese saget mir durchdie Rirche, welche sie zu bewahren hat,nicht nur daß es göttliche Bücher gebe,sondern auch welche diese seyn: undwas sie in wichtigern Sachen sagen wol-len. Sehet! das ist die wahre Denkens«art: welche von allen kritischen Zweifeln,die dagegen gemachet werden, sollten sieauch stärker seyn, als sie wirklich sind,nicht können erschüttert werden. Die Auf-suchung, Beurtheilung, und Erörterungjener Stellen, oder Zeugnisse, die in ab«gestorbenen Sprachen liegen, erfordernmehr Kenntnisse, wenn sie nach aller Streu«ge unternommen werden sollen, gehörensie lediglich für jene, welche sich gänzlichdenselben wiedmen können. Wer andersredet, scheint die Absichten Gottes in uns«