Lap.i,2. Josua mun tert Israel auf. Josua .
n. Gehet durch das lager, und gebietet demvolck, und sprechet: Schasset euch vorrath, dennüber drey tage werdet ihr über diesen Jordan ge-hen , daß ihr hinein kommet, und das lanZ ein-nehmet, das euch der HERR, euer GOtt, ge-ben wird.
12. Und zu den Rubenitern, Gaditern, unddem halben stamme Manasse sprach Josua :
i z. Gedencket an das wort, das * * ench Mose,der knecht des HErrn, sagte, und sprach: DerHERR, euer GOtt, hat euch zur ruhe bracht,und diß land gegeben. »4 M°s.
14. Eure weiber, undkinder, und vieh lassetim lande bleiben, das euch Mose gegeben hat, dis-seit des Jordans; ihr aber sollet vor euren brüdernherziehen gerüstet, was streitbare manner sind,und ihnen helfen,
15. Bis daß der HERR eure brüder auch zurruhe bringet, wie euch, daß sie auch einnehmendas land, das ihnen der HERR, euer GOtt, ge-ben wird. Alsdann sollet ihr wieder umkehren ineuer land, das euch Mose , der knecht des HErrn,eingegeben hat zu besitzen, disseit des Jordans,gegen der sonnen aufgang.
16. Und sie antworteten Josua , und sprachen:Alles, was du uns geboten hast, das wollen wirthun, und wo du uns hinsendest, da wollen wirhingehen.
17. Wie wir Mose gehorsam sind gewesen, sowollen wir dir auch gehorsam seyn: allein, daßder HERR, dein GOtt, nur mit dir sey, wieer mit Mose war.
18. Wer deinem munde ungehorsam ist, undnicht gehorchet deinen Worten, in allem, das duuns gebeutelt, der soll sterben. Sey nur getrostund unverzagt.
Das II. Capitel.
Die kundschaftet werden bey der Rahab errettet.
i. M-O sua aber, der söhn Nun, hatte zween kund-schafter heimlich ausgesandt von Siktim,und ihnen gesagt: * Gehet hin, besehet das landund Jericho . Die giengen hin, und kamen f indas Haus einer huren, die hieß Rahab , undkeh-reten zu ihr ein.
* e. 7, r. -s- Cbr. 11/ ZI. rc. » .
2. Da ward dem könige zu Jericho gesaget:Sihe, es sind in dieser nacht manner herein kom-men von denkindern Israel, das land zu erkunden.
;. Da sandte der könig zu Jericho zu Rahab ,und ließ ihr sagen : Gieb die manner heraus, diezu dir in dein Haus kommen sind: denn sie sindkommen das gantze land zu erkunden.
4. Aber das * weib verbarg die zween manner,
und sprach also: Es sind ja manner zu mir hereinkommen, aber ich wußte nicht, von wannen siewaren. 17/.?.
5. Und da man die thore wolle zuMessen, daes finster war, giengen sie hinaus, daß ich nichtweiß, wo sie Hingängen sind. ^ I get ihnen ei-lend nach, denn ihr werdet sie ergreiffen.
6 . Sie aber ließ sie auf das dach steigen, undverdeckte sie unter die flachsstengel, die sie ihr aufdem dache ausgebreitet hatte.
7. Aber die manner jagten ihnen nach auf demwege zum Jordan, bis an die furt r und man
Kundschafter bey der Rahab . 155
schloß das thor zu, da die hinaus waren, die ihnennachjagten.
8. Und ehe denn die manner sich schlafen leg-ten , stieg sie zu ihnen hinauf auf das dach,
9. Und sprach zu ihnen: Ich weiß, daß derHErr euch das land gegeben hat: denn ein schre-cken ist über uns gefallen vor euch, und alle einwoh-ner des landes sind vor eurer Zukunft feige worden.
10. Denn wir haben gehöret, wie der HErr hat* das wasser im schilfmeer ausgetrocknet vor euchher, da ihr aus Egypten zöget, und was ihr denzween königen der Amoriter, Schon und Og, jen-seit dem Jordan gethan habt, wie ihr sie f verban-net habt. '»M»s. >4/ -i. 1 -4 Mos. -i/ -4. ;4.
n. Und sink wir solches gehöret haben, ist unserHertz verzagt, und ist kein muth mehr in jemand voreurer zukunft: denn der HErr, euer GOtt, ist einGOtt, beyde oben im himel, und unter auferden.
12. So schweret mir nun bey dem HERRN,daß, weil ich an euch barmhertzigkeit gethan habe,daß Ihr auch an meines vaters Hause barmhertzig-keit thut, und gebet mir ein gewisses zeichen,
i z. Daß ihr leben lasset meinen vater, meinemutter, meine brüder, und meine schweftern, undalles, was sie haben, und errettet unsere seelen vondemtode.
14. Die manner sprachen zu ihr: Thun wirnicht barmhertzigkeit und treue an dir, wenn unsder HERR das land giebt, so soll unsere seele süveuch des todes seyn, so fern du unser geschafftenicht verrathest.
15. Da ließ *sie dieselben am seil durchs fensterhernieder, denn ihr Haus war an der stadtmauren,und sie wohnete auch auf der mauren. * -Cor.n,Zz.
16. Und sie sprach zu ihnen: Gehet auf das ge-birge, daß euch nicht begegnen, die euch nachja-gen , und verberget euch daselbst drey tage, bis daßdie wieder kommen, die euch nachjagen, darnachgehet eure straffe.
17. Die manner aber sprachen zu ihr: Wirwollen aber des eides los seyn, den du von uns ge-nommen hast:
18. Wenn wir kommen ins land, und du nichtdiß rothe seil in das fenster knüpfest, damit du unshernieder gelassen hast, und zu dir ins Haus ver-sammlest deinen vater,deine mutter, deine brüder,und deines vaters gantzes Haus.
19. Und wer zur thür deines Hauses heraus ge-het, deß blut sey auf seinem Haupte, und wir un-schuldig. Aber alle, die in deinem Hause sind, soeine Hand an sie geleget wird, so soll ihr blut aufunserm Haupte seyn.
20. Und so du etwas von diesem unserm ge-schaffte wirst nachsagen, so wollen wir des eideslos seyn, den du von uns genommen hast.
21. Sie sprach: Es sey, wie ihr saget, und ließsie gehen. Und sie giengen hin. Und sie knüpfetedas rothe seil ins fenster.
22. Sie aber giengen hin,und kamen aufs gebir-ge,und blieben drey tage daselbst,bis daß die wiederkamen, die ihnen nachjageten: Denn sie hatten siegesucht auf allen straffen, und doch nicht funden.
2;. Also kehreten die zween manner wieder, undgiengen vom gebirge, und fuhren über, und kamenzu Josua , dem söhn Nun, und erzahleten ihm alleswie sie es funden hatten.
U 2 24. Und