§.8>9,r o. Bekehrung der heyden. Sa charja. Gutthaten GOttes. 615
und Ich wil ihr GOtt seyn, in Wahrheit und ge-
rechtigkeit. ' Ierem. -4,7. cap. zi, ZZ. Ezech. li, ro.
9. So spricht der HERR Zebaoth:* * Stärcketeure Hände, die ihr höret diese worte zu dieser zeitdurch der Propheten mund, des tages, da der gründgelegt ist an des HENNRZebaoth Hause, daß dertempel gebauet würde. - Es.
,O. Denn vor diesen tagen war der menschenarbeit vergebens, und der thiere arbeit war nichts;und war kein friede vor trübsal, denen, die aus-und einzogen, sondern ich ließ alle menschen gehen,einen jeglichen wjder seinen nächsten.
11. Aber nun wil ich nicht, wie in den vorigentagen, mit den übrigen dieses volcks fahren; sprichtder HERR Zebaoth.
12. Sondern sie sollen saamen des friedensseyn-
Der weinstock soll seine frucht geben, und * dasland sein gewächs geben, und der Himmel soll seinenthau geben: und ich wil die übrigen dieses volckssolches alles besitzen lassen. *; M°c. 4.
I z. Und soll geschehen, wie ihr vom Hause Iuda und vom Haufe Israel seyd ein fluch gewesen unterden heyden: so wil ich euch erlösen, daß ihr sollt einfegen seyn: * Fürchtet euch nur nicht, und stärcketeure Hände. * Es. ?. 4.
14. So spricht der HERR Zebaoth: Gleichwie ich gedachte euch zu plagen, da mich eure vätererzürneten, spricht der HErr Zebaoth, und reuetemich nicht:
15. Also gedencke ich nun wiederum in diesentagen wohl zu thun Jerusalem und dem Haufe Iu-dä: fürchtet euch nur nichts.
16. Das ists aber, das ihr thun sollet: * Redeteiner mitdem andern wahrheit,und richtet recht,uschasset friede in euren thorey. ' Eph. 4, -r. Zach. 7,».
17. Und *dencke keiner kein arges in feinem Herrtzen wiver seinen nächsten, und liebet nicht falscheeide, denn solches alles hasse ich, spricht der HErr.
* cap. 7, ic>.
18. Und es geschah des HErrn Zebaoth wortzu mir, und sprach:
19. So spricht der HErr Zebaoth :* Die fasten
des vierten, fünften, siebenden und zehenden Mon-den sollen dem Hause Iuda zur freuden und wonne,und zu fröhlichen jahrfesten werden: Allein liebetWahrheit und friede. ' -«p. 7,5.
20. So spricht der HErr Zebaoth: Weiter wer-den noch komm viel völckerundvielerßädtebürger;
21. Und werden die bürger von einer stadt gehenzur andern, und * sagen: Lasset uns gehet zu bittenvor demHErrn,undzu suchen denHErrnZebaoth:Wir wollen auch mit euch gehen. * Es.
22. Also werden viel völcker und die heydenmit Haufen kommen, zu suchen den HErrn Ze-baoth zu Jerusalem ; zu bitten vor dem HErrn.
2z. So spricht der HERR Zebaoth: Zu derzeit werden zehen männer aus allerley sprachen derheyden einen jüdischen mann bey dem zipfel ergreif-fen, und sagen: Wir wollen mit euch gehen, dennwir hören, daß GOtt mit euch ist.
Das IX. Capitel.
Verheißung der gutthaten GOttes: Weissagung vomberuf der heyden.
^Iß ist die last, davon der HERR redet über^ das land Hadrach, Und über Damascum,auf welches es sich verlässet (den der *HErr schauetauf die menschen und anfalle stamme Israel.)
* Psalm 14, «-
2. Dazu auch über Hamath , die mit ihr gren-tzet; über * Tyrum und Zidon auch, die fast weise
sindt "Es. -3/ I. rc.
z. Denn Tyrus bauet veste, und sammlet silberwie fand, und gold wie koch auf der gassen.
4. Aber sihe, der HErr wird sie verderben, undwird ihre macht, die sie aufdem meer hat, schlagen;daß sie wird seyn, als die mit ftuer verbrannt ist.
5. Wenn * das Asklon sehen wird, wird sie er»schrecken, und Gasa wird sehr angst werden, dazuEkron wird betrübt werden, wenn sie solches sihek.Denn es wird aus seyn mit dem könige zu Gasa, n.zu Asklon wird man nicht wohnen. ' Je«m. 47, --
6. Zu Asdod werden fremde wohnen; und ichwil der Philister Pracht ausrotten.
7. Und ich wil ihr blut von ihrem munde thun,und ihre gräuel von ihren zähmn,daß sie auch sollenunserm GOtt überbleiben; daß sie werden wie sur-ften in Iuda , und Ekron wie die Iebusiter.
8. * Und ich wil selbst um mein Haus das lageeseyn, daß nicht dürft ftehens, und hin und wiedergehens, daß nicht mehr über sie fahre der treiber;denn ich Habs nun angesehen mit meinen äugen.
* cap. r,
9. Aber, -u tochter * Zion, freue dich sehr,und, du tochter Jerusalem , jauchze: Sihe,dem könig kommt zu dir , ein gerechter, undein Helfer, arm, und reitet auf einem esel, undauf einem jungen füllen der eselin.
* Ts- 6-, n. Matth. ri, Joh, ir,
10. Den ich wil die wagen abthun von Ephraim ,
und die rosse von Jerusalem , und der streitbogensoll zerbrochen werden: denn *er wird friede lehrenunter den heyden. Und seine Herrschaft wird seynvon einem meer bis ans andere, und vom wasserbis an der welt ende. * Wlm 7-, 3.7.».
n. Du lässest auch durchs blut deines bundesaus deine gefangene aus der * grübe, da kein wasserinnen ist. * 1 M°s. 37, -4.
ir. So kehret euch nun zur veftung, ihr, dieihr aufhoffnung gefangen lieget: Denn auch heutewil ich verkündigen,unddir*zwiefMiges vergelten.
* Es. 40.
i z. Denn ich habe mir Iuda gespannet zum bo-gen, und Ephraim gerüstet. Und wil deine kinder,Zion, erwecken über deine kinder, Griechenland ,und wil dich stellen als ein schwert der riefen.
14. Und derHErr wird über ihnen erscheinen,und seine pfeile werden ausführen wie der blitz: undder HErrHErr wird die posaune blasen, und wirdeinher treten, als die wetter vom Mittage.
15. Der HErr Zebaoth wird sie schützen, daß siefressen und unter sich bringen mit fchleudersteinen;daß sie trincken und rumoren als vom weine; u. vollwerden als das decken, und wie die ecken desaikars.
16. Und der HERR, ihr GOtt, wird ihnen zuDer zeit helfen, wie einer heerde seines volcks:denn es werden in seinem lande heilige steine auf-gerichtet werden.
17. Denn was haben sie gutes vor andern, undwas haben sie schönes vor andern ? Korn, dasjüng-linge, und most, der jungiraum zeuget.
Das X- Capitel.
Von den gutthaten, deren man im reich Christi zugemessen hat.
i. MjO bittet nun vom HErrn * ftatregen , sowird der HErr gewölcke machen, und euchregen genug geben zu allem gewächseaufdem felde.
* Ierem. 5 , ->4- Joel » 3 . z M»s. -S- 4- 2. DkNN