178 Erinnerungen. Die Epistel Bischofs bcschaffenhett. §ap.i.
4. Und werden die obren von der Wahrheit wen-den, und sich * * zu den fabeln kehren. ' - r-,» 7.
z. Du aber sey nüchtern allenthalben, leide dich,thue das werck eines evangelischen Predigers, richtedein amt redlich aus. .
6 . Denn Ich werde schon geopfert, und die zelt
* meines abscheidens ist vorhanden. Mr. > 7 .
7. Ich habe einen guten * kämpfgekampfet, ichhabe den lauff vollendet, ich habe glauben gehalten.
* 1 Cvr. 9, -4. 2;.
8. Hinfort ist mir beygeleget * die kröne der ge-rechtigkeit, welche mir der HErr an jenen; tage, dergerechte richter, geben wird; nicht mir aber allein,sondern auch allen, die seine erscheinung lieb haben.
* i Pet. ?, 4-
9. * Fleißige dich, daß du bald zu mir kommest.
* verS -i.
10. Denn *Demas hat mich verlassen, und diesewelt lieb gewonnen, und ist gen Lhessalonich gezo-gen; Crescens in Galatian , Titus in Dalmatian.
* Col. 4, l 4 -
I l. Lucas ist allein bey mir. Marcum nimm zudir, und bringe ihn mit dir: denn er ist mir nützlichzum dienst.
12. * Tychicum habe ich gen Ephesum gesandt.
* Gesch. 20/ 4.
i z. Den mantel, denn ich zu Troada ließ beyCarpo, bringe mit, wenn du kommst, und die,bücher, sonderlich aber das pergamen. ,
14. Alexander,*der scbmid, hat mir viel böses be-weiset. Der HErr bezahle ihn nach seinen wercken.
* I Tim. 1/ 20.
l f. Vor welchem hüte Du dich auch: denn erhat unsern Worten sehr widerstanden.
»6. In meiner ersten Verantwortung stund ^nie-mand bey mir, sondern sie verliessen mich alle. Essey ihnen nicht zugerechnet. ' J»h
17. Der HErr aber stund mir bey, und stärcke-te mich, auf daß durch mich die predigt bestättrgetwürde, und alle heyden höreten. Und * ich binerlöset von des löwens rächen. * G-fts. - r.
18. Der HErr aber wird mich erlösen von allemübel, und aushelfen zu seinem himmlischen reiche;welchem sey ehre von ewigkeit zu ewigkeit. Amen.
19. Grüsse Priscan und Aquilan, und * das
Haus Onesiphori. ' -av.
20. Erastus blieb zu Corintho, Trophimumaber ließ ich zu Mileto kranck.
21. Thue*steiß, daß du vor dem Winterkornes!.Es grüsset dichEubulus, und Pudens, und Linus,und Claudia , und alle brüder. ' v-rs ».
22. Der HErr IEsus Christus sey mit deinemgeiste. Die*gnade sen mit euch. Amen. ' rtt..5.
Geschrieben von Rom , die andere episte!an Timotheum, da Paulus zum andern-mal vor dem kayser Nero ward darge-stellet.
Ende der 2. Epistel SL. Pauli an Timotheum.
«-
Die Epistel St. Pauli an Titum.
ist von griechischen, oder heidnischen, eitern geboren gewesen, Gal. r, von Paulo aber bekehret, und zu seinemaefthrten und Mitarbeiter an dem evangelio angenommen worden, wie zu sehen 2 Cor. 2,12. , und 8 ,2?. und 12, -z.rc.da ihne denn der Apostel unter andern, in die insut Crekam gesendet , das kirchenwesen daselbst wohl zu bestellen, welches viel-er alten kirchenlehrern auf die gedancken gebracht, er seye btschof in Creta gewesen, Lkryloti. llom. I. in c»?. 1. 4 l lic.Lksnänree. in rrr^- ep. nä Hieron. in Owl. Lulel,. >ik. III. cap. 4 . Diese eptstkl an ih»e ist fast gleiches InhaltsMit der ersten an Timotheum, ohne allein daß sie etwas kürtzer ist; Derowegen der leser das M ßumenc und Inhalt alda tanerkundigen. Nach einiger meynung hat sie St. Paulus geschrieben, fast zu gleicher zeit mit der ersten an Timotheum, indem 6 s. fahr nach Christi geburt.
Das I. Capitel.
M'twasfür Personen das predigamt zu bestellen, und wasder Prediger ämt sey.
i.ZR^Aulus, ein knecht GOttes, aber einapoftel IEsu Christi, nach dem glau-ben der auserwahlten GOttes, underkäntmß der Wahrheit zur gott-ftligkeit, ^ .
2 .1 Auf Hoffnung des ewigen lebens, welches* verheißen hat, der nicht leuget, GOtt, f vorden zeiten der welt,
L 4 Stab; in der Hoffnungn * Röm. I, 2. Köm. IÜ, 2;.
z. Hat aber offenbaret * zu seiner zeit sein wortdurch die predigt, die f mir vertrauet ist nach dembeseht GOttes, unsers heylandes.
* Lph. i, 9. io. Gcsch- 9, <>. 1;. cap. ro, 24.
Gal. 1, i. i Lheff. 2, 4. _
4 . Tito, meinem*rechtschaffenen söhn, nachunser beyder glauben, gnade, barmhertzigkeit, frie-de von GOtt, dem Vater»und dem HErrn IEsuChristo. ^ l Tim. r, s.
5. Derhalben ließ ich dich in Creta , daß du sol-
test vollend anrichten, da ichs gelassen Habs, und* besetzen die stadte hin und her mit ältesten, wieIch dir besohlen habe. * Gesa,. ,4,
6. Wo * einer ist untadelich, Eines weibesmann, der gläubige kinder habe, nicht berüchli-get, daß sie schwelger und ungehorsam sind.
* i Tim. z, 2. rc-
7 . Denn ein bischof soll untadelich seyn, als einHaushalter GOttes, nicht eigensinnig, nicht zor-nig , nicht * ein weinsäuffer, nicht pochen, nichtunehrliche handthierung treiben; ' ? M»s
8. Sondern * gastfrey, gütig, züchtig, gerecht,heilig, keusch;
9. Und halte ob dem worte, das gewiß ist, undlehren kan, auf daß er mächtig sey zu ermähnendurch die heylsame lehre, und zu strafen die wider-sprecher.
»o. Denn es *sind viel freche und unnütze schwä-tzer und Verführer, sonderlich die aus der beschmi-dtMg, 'l Lim. r, <l.